13.01.2020 - 10:53 Uhr
PressathOberpfalz

Faschingsauftakt in Pressath: Buntes Unterhaltungsprogramm

„Volles Haus“, das vermeldete der Pfarrgemeinderat beim Kaffeekränzchen am Sonntag. Abermals wurden zusätzliche Tische und Stühle im Pfarrsaal aufgestellt, um weitere Plätze zu schaffen und niemanden nach Hause schicken zu müssen.

Topfit sind die „Seniorinnen“. Als es aber einer älteren Damen doch etwas zu schnell geht und sie in „Schwäche“ verfällt, hilft ihr der Rest der Truppe wieder rasch auf die Beine. Die Einlage des Pressather Frauenbunds erheitert die Gäste beim Kaffeekränzchen des Pfarrgemeinderats.
von Martin GraserProfil

Alljährlich wird mit dem Pfarrkaffeekränzchen die Faschingszeit eröffnet. Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Kneidl begrüßte eingangs die rund 240 Besucher, unter anderem die Mitglieder des Stadtrates, Bürgermeister Werner Walberer sowie Vertreter der kirchlichen und weltlichen Vereine und Verbände. Ein buntes Programm mit sechs verschiedenen Gruppen und Organisatoren sorgte für Abwechslung. Und dann konnte es schon mit den Kleinen des Kindergartens losgehen, die sich mit den Liedern "Ja, wer a Geld hout“ und „Döi Erdäpflsupp`is`dick“ mächtig ins Zeug legten. „D‘ Haidenaabtaler“ aus Trabitz mit der Kindertrachtengruppe unter Leitung von Barbara Heser folgten. Nach dem Einmarsch führten sie drei Tänze auf, und zwar die „Sternpolka“, den „Kikeriki“ sowie den „Siebenschritt“.

Western-Look war beim nächsten Programmpunkt angesagt. Die Mädchen der fünften und sechsten Klasse der Mittelschule Pressath, teils als Cowboys verkleidet, führen in ihrer Tanz-AG einen Line-Dance zu Blanco Browns Country- und Rap-Song „The Git Up“ auf, den Birgit Schraml mit ihnen einstudiert hatte.

„Wannabe“ aus dem amerikanischen Englisch bedeutet so viel wie „sein wollen“. Die Mädchengruppe der Pfarrjugend unter Leitung von Lisa Schmidt führte zu dem Song der „Spice Girls“ einen Tanz auf. Natürlich sorgte auch der Frauenbund selbst mit einem Beitrag für Erheiterung. Mit Rollator, Krückstock, in alten Frauenkleidern und mit entsprechender Körperfülle zogen sie in den Saal ein. Doch was die sechs Darstellerinnen, unter anderem zu Michael Jacksons „Thriller“, auf der Bühne boten, war ganz und gar nicht auf Seniorinnen getrimmt, sondern flott und rhythmisch. Und als es für eine Tänzerin doch etwas zu schnell ging und sie eine kurzzeitige „Schwäche“ erlitt, so war der Rest der Truppe schnell zur Stelle, damit sie wieder auf die Beine kam. Mit diesem Sketch hatten sie jedenfalls die Lacher auf ihrer Seite.

Das Rahmenprogramm rundeten die Garden des Pressather Faschingsvereins ab, und zwar die Jugend- und die Prinzengarde. Mit dabei waren neben dem Kinderprinzenpaar Ehlen I. und Elias I. auch die Großen, und zwar Jessica I. mit Fabian I. Das Kinderprinzenpaar trat mit der Jugendgarde auf, die Erwachsenen mit der Prinzengarde. Bei ihren fetzigen Tänzen bebte der Saal.

Zum Schluss ihres Auftritts verlieh der Faschingsverein noch ihren traditionellen Orden. In den Genuss kamen neben Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Pfarrsekretärin Margot Neukam, Pastoralreferent Albert Neiser, Mesnerin Alexandra Ermer auch die Oma von Prinz Fabian I., Rita Klösel.

Das Kaffeekränzchen neigte sich nach gut dreieinhalb Stunden dem Ende zu. Fazit: Die Besucher erlebten einen unterhaltsamen Nachmittag. Kaffee und Kuchen kamen sehr gut an – von der Schwarzwälder Kirsch, den Kücheln und Brezen war nichts mehr übrig. Martin Graser, Vorsitzender des Öffentlichkeitsausschusses, dankte Pfarrer Prechtl für die Nutzung des Pfarrsaals, allen Helfern sowie dem Duo "Stock & Hut" in Person von Heribert Ficker und Norbert Stock für die musikalische Gestaltung.

Groß kommen die Kleinen vom Kindergarten heraus: "Ja, wer a Geld hout“ und „Döi Erdäpflsupp`is`dick“ haben sie sich einen lang anhaltenden Beifall redlich verdient.
. „D‘ Haidenaabtaler“ aus Trabitz mit der Kindertrachtengruppe unter Leitung von Barbara Heser führen drei Tänze auf, und zwar die „Sternpolka“, den „Kikeriki“ sowie den „Siebenschritt“.
Es gehört zur Tradition, dass der Faschingsverein bei ihrem Auftritt beim Pfarrkaffeekränzchen ihren Orden verleiht. In den Genuss kommen neben Pastoralreferent Albert Neiser und, Pfarrsekretärin Margot Neukam (von links), Mesnerin Alexandra Ermer, die Oma von Prinz Fabian I., Rita Klösel, sowie Stadtpfarrer Edmund Prechtl (Zweite bis Vierte von rechts).
Sowohl die Kleinen als auch die Großen haben ihr Vergnügen bei den verschiedenen Showeinlagen beim Pfarrkaffeekränzchen.
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