17.02.2020 - 13:11 Uhr
PressathOberpfalz

Faschingszug in Pressath: Rekordanmeldung zur Geschichtsstunde

Tausende Zuschauer besuchten den Faschingszug in Pressath. Bei perfektem Frühlingswetter hatten sich im Jubiläumsjahr so viele Gruppen wie noch nie angemeldet.

von Stefan NeidlProfil

Der Faschingszug im Jubiläumsjahr sollte etwas ganz besonderes werden: Mit 40 angemeldeten Gruppen war dieser so groß wie nie zuvor. Doch zunächst wollten dicke Wolken und leichter Nieselregen den Tag bis Mittag verregnen.

Doch Petrus meinte es gut mit den Haidennaabstädtern: Pünktlich mit dem Startschuss brachen die Wolken auf und ließen den Sonnenschein durch. Die Temperaturen waren ohnehin schon frühlinghaft.

Unter dem Motto "Die Zukunft, jetzt oder Vergangenheit, in Pressath reist man durch die Zeit" führte der Faschingsverein den Zug an. Jugendgarde, Prinzengarde, der Prunkwagen und die Prinzenpaare Jessica I. und Fabian I. sowie Ehlen I. und Elias I. zollten in den offenen Cabrios ihrem Narrenvolk ihre Aufwartung.

Die Kommunalpolitik durfte in einem Wahljahr nicht fehlen: Die Stadträte hatten sich zum Thema passend als Adlige verkleidet. Die Feuerwehr Dießfurt wartet ungeduldig auf ihr neues Feuerwehrhaus und hofft sarkastisch auf eine Fertigstellung in 30 Jahren.

Zu einem Festjahr gehören auch die Festdamen von Stadt und Feuerwehr. Da wollte auch der Burschenverein ein Wörtchen mitsprechen und lieferte eine Maskerade als Seniorinnen von 1955: "85 Jahr, graues Haar... Trotzdem hübscher als die heutige Festdamen-Scharr!!!".

Fast alle Faschingsvereine der Umgebung, von Eschenbach über Hammerles bis Waldeck, marschierten über Haupt- und Bahnhofsstraße an den Tausenden Schaulustigen vorbei. Viele hatten sich selbst in Kostüme geworfen und feierten mit viel Helau, Wurfbonbons und Drinks den Fasching im Jubiläumsjahr.

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