Pressath
25.05.2018 - 11:42 Uhr

Fassaden vor der Fertigstellung

Über den Fortgang der Arbeiten am Haus der Vereine informierte Architekt Günther Lenk (Dritter von links) den Bauausschuss. Zum Monatswechsel sollen die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sein. Bild: bjp Piegsa, Bernhard [BJP] (DR.PIEGSA@YAHOO.FR)
Über den Fortgang der Arbeiten am Haus der Vereine informierte Architekt Günther Lenk (Dritter von links) den Bauausschuss. Zum Monatswechsel sollen die Arbeiten an der Fassade abgeschlossen sein. Bild: bjp

Zufrieden mit dem Baufortschritt im Bürgermeister-Hans-Ficker-Vereinsheim ist der Bauausschuss des Stadtrats. Bei einem Ortstermin informierte Architekt Günther Lenk, dass die Fassadenarbeiten bis Monatsende abgeschlossen sein sollen: „Dann werden die Gerüste abgebaut, und wir übergeben an Klaus Stiefler, damit unter seiner Leitung die Außenanlagen neu gestaltet werden können.“

Einig waren sich Architekt, Ausschuss und Bürgermeister Werner Walberer, dass die ursprünglichen Pläne einer „minimalistischen Betriebsbereitmachung des Gebäudes“ (so Günther Lenk) bedarfsgerecht weiterentwickelt worden seien: „Im Laufe der Arbeiten wurde die Planung nach und nach ergänzt. Kriterium war dabei jedoch immer: Was ist notwendig und sinnvoll?“ In seiner anschließenden Sitzung beschloss das Gremium Details der Treppengestaltung: Die alte Treppe bleibt erhalten, die Vorderseiten der Stufen werden aber cremefarben und die Trittflächen braun beschichtet. Zudem werden aus Sicherheitsgründen die Geländer um Metall-Handlaufaufsätze mit anthrazitfarbenen Handläufen erhöht.

Einen Schlusspunkt setzte der Ausschuss hinter die jahrelange Diskussion über den Standort des neuen Streusalz-Hochsilos. Einstimmig griff er einen Vorschlag Norbert Höfers (CSU) auf: Das Silo wird vor der südlichen Zufahrt zum derzeitigen Bauhofgelände platziert. Da die Silostützen 4,50 hoch sein und 7,50 Meter Abstand voneinander halten werden, können Streufahrzeuge problemlos darunter befüllt werden. Sollte für das Bauhofareal eine andere Nutzung vorgesehen werden, kann der Salzspeicher problemlos zum neuen Bauhof versetzt werden, der auf einem gegenüberliegenden Grundstück errichtet wird.

Ein Bodengutachten des Amberger Büros ALS nimmt die Stadt zum Anlass, Sicherungsmaßnahmen am Dachstuhl vorzunehmen, die durch nachteilige Auswirkungen der Bodenbeschaffenheit auf die Gebäudestatik bewirkt werden. Für weitergehende kostspielige Bohrungen zur Bodenuntersuchung sieht der Bauausschuss keine Notwendigkeit. Nicht abreißen wird die Stadt vorerst den Graserstadel unweit des Hauses der Heimat, da er noch zu Lagerungszwecken benötigt werde und der vom Landratsamt angemahnte Abriss deshalb nicht in Betracht komme. Wohl aber werde das Grundstück durch einen Bauzaun abgesperrt.

Das gemeindliche Einvernehmen erteilte der Bauausschuss für die Bauvorhaben von Josef Eichermüller (Neunutzung einer Scheune als Wohnung, Neubau eines Holzblockhauses und anderes, Kahrmühle), Maximilian Reger (Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage, Zintlhammer), Stefan Römisch (Abbruch und Neubau eines Nebengebäudes, Dießfurt), Karl Plössner (Neubau eines Kälberstalls, Altendorf), Hans Pfleger (Aus- und Umbau eines Wohnhauses, Pressath), Monika Gmehling (Apothekenneubau, Pressath), Birgit Lorenz (neue Grundstückszufahrt, Pressath) und Marcin Talarek (Bauvoranfrage Montagehalle, Pressath/Kahrmühlweg Nähe Grüngutcontainer).

 
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