(bjp) Einst galt ein „Hollerbusch“ beim Haus sogar als Glücksbringer, der vor Feuer, Blitzeinschlag, Krankheit und „bösen Geistern“ schützt und vor dem man deshalb ehrfürchtig den Hut zog. An dieses Brauchtum erinnerte Heimleiterin Christine Tschauner beim traditionellen Holunderblütenfest des katholischen Seniorenheims Sankt Josef mit einer Geschichte von Elke Bräunling. Passend dazu hatten die Altendorfer Familie Baier und Brigitte Schupfner aus Riggau blütengeschmückte, wohlduftende Holunderzweige zusammengetragen, mit denen die Tische des Gemeinschaftsraums dekoriert waren. Zum Kaffee servierte das Personal ofenfrische Holunder- und Apfelküchln.
„Heuer sind die Holunderblüten so früh und so reichlich ‚geschossen‘, dass wir unser Holunderfest eher als sonst feiern“, merkte Tschauner an. Den passenden musikalischen Rahmen setzte Vroni Spitaler mit ihrem Akkordeon. Zu den vertrauten Weisen wie – natürlich – „Weißer Holunder“ oder „Jetzt kommen die lustigen Tage“ sangen die Bewohner gern mit, zumal die Begründerin des Pressather Wirtshaussingens auch gern Liedwünsche erfüllte. Harmonisch unterstützt wurde sie von Edwin Dippold am Saxophon.













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