21.09.2020 - 11:50 Uhr
PressathOberpfalz

Für bessere Einkaufsmöglichkeiten

Einzelhandel, Kiesibeach, Schule, Waldlehrpfad und Stadthalle: Ein bunter Themenmix beschäftigt den Stadtrat in seiner Sitzung.

Attraktiver gestalten will die Stadt Pressath ihr Kiesibeach-Freizeitgelände ab dem nächsten Jahr. Gedacht ist dabei auch an einen ganzjahrestauglichen Kiosk.
von Bernhard PiegsaProfil

Für Oktober kündigte Bürgermeister Bernhard Stangl in der Stadtratssitzung eine repräsentative Haushaltsbefragung zur Weiterentwicklung des Einzelhandels an: „Wer einen solchen Fragebogen erhält, sollte sich die Zeit zum Ausfüllen nehmen, denn immerhin geht es um die Verbesserung der Einkaufsmöglichkeiten und damit um ein wichtiges Stück Lebensqualität, das jeden angeht und allen zugutekommt.“

Voll des Lobes äußerte sich Stangl über die Arbeit der Reinigungsfachkraft, die sich seit einigen Wochen der Kiesibeach-Toiletten annimmt. Bei manchen Besuchern des Badesees sei allerdings offenbar noch nicht angekommen, dass der Toilettenpapier-Notstand der ersten Coronakrisenwochen passé sei: „Der Klopapierschwund ist extrem.“ Zufrieden nahm der Bürgermeister Cornelia Trägers (CSU) Lob für die erneuerten Umkleidekabinen auf.

Auf Anfrage seines zweiten Stellvertreters Wolfgang Graser (FWB) merkte er an, dass eine Aufwertung des Kiesibeach unverändert auf der Tagesordnung stehe: „Wir feilen an Plänen und verhandeln mit der Regierung der Oberpfalz über bestmögliche Förderoptionen. Freilich werden die wünschenswerten Gebäudeerneuerungen und Neubauten, wozu auch ein ganzjahrestauglicher Kiosk gehören soll, nicht vor 2021 beginnen können.“

Bis dahin hoffe man auch, dass ungeklärte Rechtsfragen zur kommunalen Haftung bei Unfällen in Freizeitanlagen geregelt sein würden: „Eine Petition mehrerer Bürgermeister aus der Region für ein Badesicherheitsgesetz soll an den Landtag übergeben werden“, kündigte Stangl an.

Für die Einbeziehung der Pressather Schule in das Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sprach er sich nachdrücklich aus. Eine verstärkte Beteiligung der Kommune an Projekten der politischen Bildung befürwortete auch Cornelia Träger. Ihr Fraktionskollege Andreas Reindl schlug vor, den Jugendausschuss des Stadtrats federführend in entsprechende Initiativen einzubinden.

Mit Tierskulpturen aus Holz solle der von Stadt und Staatsforst gepflegte Waldlehrpfad auf der Winterleite verschönert werden, berichtete Bernhard Stangl weiter. Hierfür habe die Kommune eine Holzbildhauerin gewinnen können.

Keinen Antrag auf Förderung aus dem bayerischen Sportstättenprogramm werde man für die Modernisierung der Stadthalle stellen, da diese nicht mehr als Sportstätte im Sinne der Förderrichtlinien gelte, teilte der Bürgermeister mit. Ein Zukunftskonzept für die Halle solle aber erarbeitet werden, für dessen Umsetzung ein Zuschuss aus der Städtebauförderung möglich sei. Schließlich informierte Stangl, dass an der Ludwig-Bock-Straße im Laufe des Oktobers die in einem Beschluss des Bauausschusses vorgesehenen zwei neue Laternen aufgestellt würden.

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