09.10.2020 - 11:34 Uhr
PressathOberpfalz

Für „passgenaues“ Einzelhandelskonzept

Das Einzelhandelskonzept der Stadt Pressath stammt aus dem Jahr 2012. Seither hat sich in der lokalen und regionalen „Geschäftslandschaft“ manches gewandelt, und dieser Prozess setzt sich beständig fort.

Auch in der Pressather Geschäftswelt ist nichts beständiger als der Wandel: Das Ladenangebot im PEZ (Bild) hat sich geändert, in der Bahnhofstraße soll ein moderner Discounter gebaut werden. Diesen Prozess will die Stadt gemeinsam mit Geschäftsinhabern und Bürgern in einem aktualisierten Einzelhandelskonzept begleiten.
von Bernhard PiegsaProfil

„Der regionale Wettbewerb entwickelt sich laufend weiter, auch die Corona-Pandemie führt zu einem geänderten Einkaufsverhalten“, resümierte Bürgermeister Bernhard Stangl in der Oktobersitzung des Stadtrats. Beispielsweise wurde das Einkaufszentrum PEZ umgebaut, auch der Netto-Markt wird sich neu aufstellen.

Die Stadt Pressath werde deshalb ihr Einzelhandelskonzept aktualisieren und fortschreiben, um auf der Basis neuer Daten in die Zukunft planen zu können, kündigte Stangl an. Hierzu solle der „aktuelle Einzelhandelsbestand in Pressath“ erhoben werden.

Konkret bedeutet dies: Mitarbeiter des Bayreuther Büros Geo-Plan werden ab Mitte Oktober alle Einzelhandelsgeschäfte in der Stadt aufnehmen und Daten zu Standort, Betriebstyp und -größe ermitteln. Die Mitarbeiter werden sich durch ein städtisches Schreiben ausweisen.

„Dies ist ein wichtiges Anliegen der Stadt, ein möglichst passgenaues Konzept zu erstellen", erläuterte der Bürgermeister. "Selbstverständlich wissen auch wir als Bürger, was fehlt. Es geht im Wesentlichen aber auch darum, den Jetzt-Stand zu dokumentieren, um zum Beispiel in Förderprogramme zu kommen.“ Die Unterstützung aller Geschäftsinhaber sei hierfür unbedingt wünschenswert.

Parallel dazu starteten die Planer eine Online-Befragung der Pressather Bevölkerung über Einkaufsverhalten und Bewertung der Versorgungsmöglichkeiten vor Ort. Hierzu werde die Stadt auf ihrer Homepage einen Link zum Internet-Fragebogen platzieren, informierte Stangl. Dieser sei am Personal-Computer oder Tablet innerhalb weniger Minuten einfach auszufüllen. Zur Vorbereitung könne der Fragebogen auch als pdf-Dokument heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Der Bürgermeister hofft auf eine rege Beteiligung: „Ich wünsche mir, dass möglichst viele Bürger unserer Stadt diese Gelegenheit nutzen, uns ihre Einschätzungen und Bewertungen mitzuteilen. Ziel ist es ja, das Einkaufsangebot möglichst so zu entwickeln, dass es den Bedürfnissen der Bevölkerung entspricht.“

Alle erhobenen Daten würden vertraulich behandelt und die Auswertungsergebnisse nur so dargestellt, dass keine Rückschlüsse auf einzelne Betriebe oder Personen möglich seien. Allen, die sich an den Befragungen beteiligten, danke die Stadt schon jetzt für ihre Unterstützung.

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