04.11.2019 - 09:40 Uhr
PressathOberpfalz

Für seltene Einsätze gut vorbereitet

Unfälle, Brände und Hilfeleistungen sind Aufgaben, mit denen die Feuerwehr täglich zu tun hat. Seltener dagegen sind Gefahrgut-Einsätze. Dennoch müssen die Einsatzkräfte darauf vorbereitet sein.

Oft kommen Gefahrgut-Einsätze nicht vor, dennoch müssen Feuerwehren stets dafür gewappnet sein. Zwölf Kameraden der Pressather, Eschenbacher, Kohlberger und Weiherhammerer Wehr nehmen deshalb an einer Chemikalienschutzanzüge-Ausbildung teil.
von Jürgen MaschingProfil

Gefahrgut-Einsätze verlangen von den Floriansjüngern Fitness, Geschicklichkeit und Fachwissen, um die jeweiligen Gefahrstoffe zu erkennen. Die Pressather Wehr nahm deshalb an der 37. Chemikalienschutzanzüge-Ausbildung – kurz CSA-Ausbildung – teil. Lehrgangsleiter Andreas Argauer und seine Ausbilder Thomas Ermer sowie Michael Sporer wiesen die zwölf Teilnehmer in den Umgang mit den schweren Schutzanzügen, in die Bewegungsabläufe und in die Arbeitssicherheit ein. Dazu wurden die Kameraden an den Geräten und in den Abläufen im Gefahrgut-Einsatz geschult.

Im theoretischen Teil wurde den Lehrgangsteilnehmer auch erklärt, wie sie mit gefährlichen Stoffen richtig umgehen. Bei einer Übung wurde dann ein Gefahrstoff-Austritt mit einer verletzten Person simuliert. Dazu mussten die Teilnehmer verschiedene Übungen meistern. Als Kreisbrandrat Marco Saller, Kresibrandinspektor Martin Weig und Kreisbrandmeister Jürgen Haider die Urkunden verliehen, wiesen sie noch einmal auf die Wichtigkeit einer solchen Ausbildung hin. Argauer bedankte sich bei der Feuerwehr Kohlberg und der Werksfeuerwehr Pilkington für die Bereitstellung der CSA-Übungsanzüge.

Die Teilnehmer: Lukas Kost, Peter Kühner und Andreas Solter (Werksfeuerwehr Pilkington); Magdalena Gradl, Thomas Förster, Lucas Rauch und Fabian Ficker (FW Eschenbach); Jonas Fischer und Tim Zielbauer (FW Kohlberg); Marie-Sophie Blind, Stefanie Östreicher und Dominik Callejon (FW Weiherhammer).

Bei einer Übung wird ein Gefahrstoff-Austritt mit einer verletzten Person simuliert.

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