Pressath
11.07.2018 - 09:40 Uhr

Gemeinsam mit Vereinen Jugendbeauftragten berufen

Es gibt noch ein weiteres Riggauer Thema, dass den Stadtrat in der Julisitzung (wir berichteten) beschäftigte - nämlich ein Ausschreibungsverfahren.

(bjp) Weil sich das Ausschreibungsverfahren für die von Thomas Kallmeier geplante Freiflächen-Photovoltaikanlage „Steinäcker“ länger als erwartet hinzieht, hatte Kallmeier um Verlängerung der Gültigkeit des Aufstellungsbeschlusses über den 1. Oktober hinaus gebeten. Der Stadtrat folgte diesem Antrag und verlängerte die Frist nach kurzer Beratung bis zum 31. Dezember 2019. Noch nicht neu besetzt wurde das Amt des städtischen Jugendbeauftragten, das seit dem Weggang der damit betrauten Verwaltungsmitarbeiterin Eva Scharf im vergangenen Jahr unbesetzt ist. Seither hatten die fünf Mitglieder des Stadtrats-Jugendausschusses als Ansprechpartner fungiert. Das habe sich gut eingespielt, und auch die Teilnahme an Dienstsitzungen habe keine Probleme aufgeworfen, weil die Ausschussmitglieder abgesprochen hätten, wer hingehe, berichteten Susanne Reithmayer (CSU) und Christian Mörtl (SPD).

Die beiden Ratsmitglieder sahen deshalb keine dringende Notwendigkeit, einen besonderen Beauftragten zu berufen. Demgegenüber befürworteten zweiter Bürgermeister Max Schwärzer (CSU) und Stephan Dippl (SPD) die Benennung eines federführenden städtischen Ansprechpartners für Jugendangelegenheiten, der gegenüber dem Jugendausschuss eine ähnliche Stellung einnähme wie ein Vorsitzender im Verhältnis zur Vereinsvorstandschaft. Da aus beruflichen oder privaten Gründen keines der Stadtratsmitglieder als Kandidat zur Verfügung stand, folgte das Gremium einem Vorschlag von Susanne Reithmayer und Andreas Reindl (CSU): Weil auch eine Person aus dem Kreis der Vereine das Amt wahrnehmen könnte, soll es in einer von Bürgermeister Walberer einberufenen gemeinsamen Sitzung des Jugendausschusses und der Vereins-Jugendverantwortlichen besetzt werden.

Einig war sich der Stadtrat, die erfolgreiche Seniorengemeinschaft „Generationen Hand in Hand“ (GeHiH) vorerst bis Ende 2019 mit 50 Cent je Einwohner und Jahr finanziell zu unterstützen. So lange wird auch der Freistaat Bayern das Projekt fördern. Die GeHiH, so Bürgermeister Werner Walberer, zähle mehr als 300 Mitglieder, jeden Monat würden etwa 30 bis 40 Hilfeleistungen angefordert. Formsache war die Kenntnisnahme der städtischen Jahresrechnung 2017. Ferner wies Walberer auf das Ferienprogramm hin, dessen Prospekt im Rathaus ausliegt, und hoffte auf ein großes Publikumsinteresse an den Veranstaltungen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.