19.06.2018 - 16:20 Uhr
PressathOberpfalz

Mit Gesang und Klang in den Sommer

Die Jagdhornbläser sorgen lauthals für Stimmung.
von Autor ISProfil

(is) Denn als der Seniorenbeauftragte Albert Butscher die Veranstaltung offiziell eröffnete, "verloren" sich nur wenige Zuhörer in den Saal. Das tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch. "Es könnten a bisserl mehr Leute da sein", bedauerte Butscher. Er wünschte allen eine fröhlichen, genussreichen Abend.

Dank sprach er der Pfarrjugend aus, die für die Bewirtung der Gäste sorgte und ein aufrichtiges "Vergelt's Gott" sagte an Anni und Günter Treffert für den Saalschmuck und der Familie Weber/Loh für die geschmackvolle Tischdeko. Bürgermeister Werner Walberer bedauerte, dass nicht mehr Besucher gekommen waren. "Der Abend hätte mehr Besucher verdient", meinte er.

Eröffnet wurde der musikalische Reigen von der Bläsergruppe der Kreisgruppe Eschenbach im BJV (Bayersicher Jagd Verband) unter Leitung von Andreas Karl. Schon beim ersten Stück der "Jagdanblas Fanfare" spitzten die Besucher und der Foxterrier "Zora", der sich zu Füßen der Bläser sichtlich wohl fühlte, die Ohren. Mit dem "Gruß an Lavant" ging es weiter, das Stück "Kaiser Franz Josef" beendete den ersten Teil. In bekannt guter Laune moderierte Pressaths zweiter Bürgermeister Max Schwärzer das Geschehen. Die Absage des Kinderkirchenchores kommentierte mit "wenn die Jungen nicht kommen, springen dafür die Alten" ein. "Dies kann durchaus auch als Quantensprung bezeichnet werden", meinte er augenzwinkernd.

Damit stellte er den Altenheimchor unter Leitung von Günther Hösl vor, der mit den Titeln "Hohe Tannen", "Tief drin im Böhmerwald" und "Sierra Madre" die Zuhörer begeisterte. Für "Gänsehautfeeling" sorgten die "Altendorfer Spitzboum" Simon (Schraml) und Lukas (Fenzl). Ihr Repertoire reichte von volkstümlicher Musik über Stücke von den Oberkrainern bis hin zu den Zillertaler Schürzenjägern, von den "Bergvagabunden" bis zum "Paul und sein Gaul". Langanhaltender Beifall nach den beiden Auftritten des Duos war der verdiente Lohn für ihr Können.

Schwärzer unterstrich, dass bei grandiosen Leistungen der Fortbestand des kulturellen Lebens in der Stadt über Jahre hinweg gesichert sei. Die "Pressather Wirtshaussänger" unter Leitung von Vroni Spitaler (Akkordeon), die von Sandro Weber (Gitarre) begleitet wurde, traten zum Ende des ersten Programmpunktes und als erste nach der Pause auf.

"Das Lied der Wirtshaussänger" war ein hervorragender Einstieg in diesen Programmpunkt. Weiter ging es mit dem "Auf, auf zum fröhlichen Jagen" und "Schön ist die Jugend". "Schön laut" wurde es nochmals mit den Jagdhörnbläsern: Vor allem das Stück "Des Jägers Wanderliedchen" riss die Zuhörer zu Beifallstürmen hin. "Diese Leistung ist sicherlich eine Motivation für die Gruppe, die am kommenden Wochenende bei den bayerischen Meisterschaften der Jagdhornbläser in Dinkelsbühl Auftritt", meinte Schwärzer".

Ehe sich die Akteure zum gemeinsamen Auftritt vor der Bühne versammelten, sorgte die Gruppe "Eh und Je" (Franz Burkhard und Günter Urban) für Stimmung. Mit Volksliedern, Oldies und Melodien regten sie zum Mitsingen und Schunkeln an. Der Name des Duos ist entstanden, weil es schon seit vielen Jahren oft auch in Begleitung anderer Instrumentalisten im Altenheim auftreten.





Der Altenheimchor springt für die Kleinen ein.
Das Duo „Eh und Je“ unterhält mit Volksliedern und Oldies.

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