15.04.2019 - 14:53 Uhr
PressathOberpfalz

Hilfsmittel zur Förderung der Mobilität

Thomas Heining informiert beim Altenwerk der Pfarrei über verschiedene Hilfsmittel für Senioren. Sie sollen beim selbstständigen Leben helfen.

Thomas Heining (von links), Gerda Fahrnbauer, Tamara Tauber, Albert Butscher, der Seniorenbeauftragte der Stadt Pressath.
von Autor ISProfil

Je älter man wird, desto stärker lassen Kraft und Mobilität nach. Meist ist das ein schleichender Prozess: Nach und nach fallen alternden Menschen alltägliche Aufgaben immer schwerer und irgendwann schaffen sie es nicht mehr allein. Zum Glück gibt es für aber Hilfsmittel die das Leben "leichter" machen. Das Altenwerk der Pfarrei St. Georg hat in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeauftragen der Stadt Pressath, Albert Butscher, dieses Thema aufgegriffen und Informationen gegeben.

Hierzu begrüßte Martina Mielke, Sprecherin des Altenwerkes, zahlreiche interessierte Besucher. Thomas Heining vom gleichnamigen Sanitätshaus aus Erbendorf wies eingangs seiner Ausführungen auf die verschiedenen Hilfsmittel hin, die trotz altersbedingter Einschränkungen für Sicherheit und Mobilität sorgen können. Heining erwähnte auch, dass Pflegebedürftige unabhängig von der Pflegestufe Anspruch auf die Versorgung mit Hilfsmitteln haben. Ausführlich ging er auf die Benutzung von Gehilfen ein. Ein Gehstock ist die einfachste Form einer Gehhilfe, meinte er. Etwas mehr Sicherheit bieten eine Unterarmgehstütze, da sich Senioren auf der Schiene für den Unterarm stabiler abstützen können, sowie ein Gehgestell.

Mit Rollatoren schließlich sind die Betroffenen am bequemsten und sichersten unterwegs. Die meisten dieser Gehwagen mit Rollen besitzen eine Sitzfläche zum Ausruhen und manche haben auch einen Korb zum Transport von Einkäufen. Alle Rollatoren sind mit einer Bremse am Lenker ausgestattet. Weiter ging er auf die Verwendung von Rollstühlen ein, die nicht nur Hilfe, sondern auch für Entlastung auf längeren Strecken bieten. Heining erklärte zusammen mit seiner Fachkraft, Tamara Tauber, verschiedenen Gerätschaften wie Aufstehhilfen, Badewannensitze, Haltegriffe. Alles Hilfsmittel, die körperliche Defizite ausgleichen sollen und in der Regel zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen gehören.

"Ältere Menschen sollen wieder möglichst selbstständig in den eigenen vier Wänden leben können", betonte er. Traditionell begann das Programm mit einer Kaffeerunde, bei der sich die Besucher die Kuchen schmecken ließen. Martha Ermer beglückwünschte die Geburtstagskinder der Monate März und April. An Anna Stopfer, Albert Butscher, Gerda Kastl und Ilse Wiesner überreichte sie kleine Präsente. Die nächste Zusammenkunft des Altenwerkes findet am Donnerstag, 9. Mai, um 14 Uhr statt. Geplant ist dann eine Maiandacht und eine Muttertagfeier.

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