18.01.2021 - 11:16 Uhr
PressathOberpfalz

Jubiläumsfest der Feuerwehr Pressath abgesagt

Lange haben die Verantwortlichen gehofft und alles versucht. Doch nun musste eine Entscheidung getroffen werden. Das Fest zum 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Pressath wird ersatzlos gestrichen.

Erwartungsfroh ist der Festausschuss der Feuerwehr Pressath an seinem ersten Sitzungstag. Durch die Absage der Jubiläumsfeierlichkeiten sind eineinhalb Jahre Planung obsolet.
von Jürgen MaschingProfil

Das 150-jährige Gründungsfest der Pressather Floriansjünger vom 14. bis 16. Mai wird komplett abgesagt. Die Absage wurde nun am Freitag bei einem Online-Treffen des Festausschusses festgelegt – ohne eine Verschiebung auf das nächste Jahr. Traurig sei man, sehr traurig, sagte Vorsitzender Marius Seitz. Es werde aber eine andere Möglichkeit gesucht, das Jubiläum festzuhalten, eventuell mit einem Video über die Geschichte der Feuerwehr.

Besonders wichtig sei ihm aber auch „Danke“ zu sagen: „Bei allen Sponsoren für ihre Unterstützung“. Das erhaltene Geld werde entweder für ein späteres Fest (155 oder 160 Jahre) aufgehoben oder für wohltätige Zwecke gespendet. „Eine schriftliche Mitteilung an die Sponsoren wird noch erfolgen“, meint Seitz. Aber auch bei seinen Kameraden im Festausschuss möchte er sich bedanken, die bei vielen Sitzungen versucht haben, das Fest auf die Beine zu stellen. Leider mit einem traurigen Ausgang.

Angedacht war ein 2000-Mann Zelt auf dem Festplatz neben dem Friedhof mit einem dreitätigen Programm. Freitag sollte es eine Party-Nacht mit Highline und DJ FE geben, am Samstag den Bayrischen Tag mit „Die Oberbayern“, DJ James und den Schwarzenbacher Schenkelzinterern und am Sonntag neben dem Gottesdient und einem Frühschoppen mit den Pressather Musikanten, den großen Festzug mit anschließendem Festbetrieb mit der Pirker Blechmusi. Zudem hätte am Samstag die Abnahme der Bayrischen Jugendleistungsprüfung Feuerwehr stattgefunden.

Die erste Festausschusssitzung fand am 17. Mai 2019 im Feuerwehrgerätehaus statt. Anja Ficker, Sabine Huber, Heidi Schupfner, Petra Gierhardt-Stangl, Hans Stangl, Reinhold Dörner, Andreas Kneidl, Andreas Argauer, Matthias Keilwerth, Tobias Rodler, Felix Dobler, Patrick Huber, Dominik Muhr, Ralf Schupfner, Siegfried Käsbauer, Rudolf Deglmann und Marius Seitz hatten über eineinhalb Jahre versucht, das Fest auf die Beine zu stellen.

Besonders stolz sei man auf die Zusage der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Markus Söder gewesen, hatten sich die Verantwortlichen gefreut. Weiterhin mussten Schausteller für die Kinder engagiert werden, ein Werbehänger wurde gekauft, neu hergerichtet und in Pressath aufgestellt. Auch die Festdamen waren sehr fleißig: Die 13 Damen hatten sich als Festkleider auch schon Dirndl gekauft. Diese wurden bereits bei den Faschingszügen in Pressath und Eschenbach präsentiert.

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