27.11.2020 - 13:01 Uhr
PressathOberpfalz

Kiesibeach-Steg bleibt vorerst stehen

Die Gutachter des TÜV entdeckten bei ihrer Inspektion der Brücken im Stadtgebiet Pressath einige Mängel –aber auch erfreuliche Überraschungen.

Nicht vordringlich ist aus Sicht des TÜV ein Ersatzneubau für den Steg am Kiesibeach: Die Gutachter bemängelten bei einem Ortstermin des Bauausschusses nur geringfügige Alterungsschäden.
von Bernhard PiegsaProfil

Geländer erhöhen, schadhafte Planken ersetzen, Moosbewuchs entfernen oder Gebüsch zurückschneiden: Das alles empfehlen TÜV-Experten bei ihrer Brückeninspektion. Doch im Rathaus ist auch Aufatmen angesagt: Der Kiesibeach-Steg darf einstweilen stehen bleiben.

Lediglich an einzelnen Planken und Geländerteilen beanstandeten die Inspekteure reparaturbedürftige Fäulnisschäden. Die Kosten für deren Behebung würden in den Stadthaushalt eingestellt, kamen der Bauausschuss des Stadtrats und Bürgermeister Bernhard Stangl überein. Ein Ersatzneubau stehe zunächst nicht an. Er soll erst in die Neugestaltungsplanung für die Kiesibeach-Freizeitanlage mit einbezogen werden. Hierfür sei eine staatliche Förderung möglich, merkte Stangl an.

Nur eine Erhöhung der Geländer hielt der TÜV bei den drei Stegen des Fuß- und Radwegs entlang der Grafenwöhrer Straße für vordringlich. Aus Sicht Stangls und des Bauausschusses sei darüber hinaus aber mittelfristig eine weitergehende Brückenerneuerung zu erwägen, die mit einer Sanierung der Wegfahrbahn verknüpft werden sollte. Hierfür werde sich die Stadt nach Fördermöglichkeiten erkundigen.

Gute Chancen auf Zuschüsse sieht Stangl außerdem für eine Renovierung des Haidenaabstegs östlich von Dießfurt: „Die Regierung der Oberpfalz ermittelt zurzeit, welche der möglichen Förderoptionen die günstigste wäre.“

Befürwortet wurde in der Ausschusssitzung darüber hinaus, die Holzhalle zwischen dem Feuerwehrhaus und der Bundesstraße 299 um einen Garagenanbau für die Einsatzfahrzeuge von Wasserwacht und Rotkreuzbereitschaft zu erweitern. Dieser Ergänzungstrakt soll an die rückwärtige, bundesstraßenseitige Gebäudefront angefügt werden, sofern keine andere Behörde Einspruch erhebe. Alternativ sei auch ein vorderseitiger Anbau denkbar.

In greifbare Nähe rückt nach Stangls Worten die ungehinderte Befahrbarkeit der Baumgartenstraße: „In der zweiten Dezemberwoche soll die Straße eine Asphaltdecke bis zum Beginn der Straßenneugestaltung erhalten. Dazu ist die Planung 2021 und die Umsetzung für 2022 vorgesehen. Dies soll dann auch die Gestaltung des ‚neuen Erzbischof-Schwemmer-Platzes‘ (wir berichteten) an der Einmündung der Baumgartenstraße in die Erbendorfer Straße einbeziehen.“ Noch im kommenden Jahr soll der Entlastungsparkplatz Nord angelegt werden, für den sich der Rathauschef einen ansprechenderen, orts- und geschichtsbezogenen Namen wünscht: „Passend wäre beispielsweise ‚Parkplatz Klostergarten‘.“

Einen kleinen Christbaum, so Stangl, habe die Stadt in der Stadthalle aufgestellt: „Er ist als Schmuck für den Heiligabendgottesdienst der evangelischen Kirchengemeinde gedacht. Pfarrer Fischer hatte angefragt, ob die Stadt die Halle hierfür zur Verfügung stellen könnte – und wenn dieser Saal schon als Kirchenraum genutzt wird, gehört auch ein Weihnachtsbaum dazu.“ Der Baum soll aber schon bei der nächsten Ratssitzung am 3. Dezember adventliche Stimmung verbreiten.

Die Geheimhaltung hob der Bauausschuss für folgende Beschlüsse aus der nichtöffentlichen Sitzung vom 22. Oktober auf: Beschaffung einer Photovoltaikanlage für das neue Dießfurter Feuerwehrhaus bei der Firma Elotec aus Weiden, Vergabe von Arbeiten an den Außenanlagen des Dießfurter Feuerwehrhauses an die Firma Fenzl aus Altenparkstein.

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