Pressath
02.12.2022 - 13:26 Uhr

Wo Krippenfreunde aufeinandertreffen herrscht Glaubensfreude

Kurz vor Ende der Pressather Krippenausstellung freuten sich die Aussteller und die Pfarrei St. Georg in Pressath noch über einen besonderen Krippenexperten als Besucher: Bischof Rudolf Voderholzer bestaunte die enorme Bandbreite an Krippen, die im Pfarrheim ausgestellt war.

"Jetzt ist wieder die Zeit, in der die Tage voll sind mit Krippenausstellungen", freute sich der Bischof, der im Pfarrheim von Stadtpfarrer Edmund Prechtl und zahlreichen Pfarreiangehörigen begrüßt wurde. Jede einzelne Krippe, so der Bischof, sei ein "Ausdruck von Glaubensfreude". Das werde bei den hier präsentierten Exponaten deutlich. Besonders freute er sich darüber, dass auch zahlreiche Bücher zum Thema Krippe mit ausgestellt waren.

Pfarrer Prechtl berichtete, dass man in Pressath mit der Krippenausstellung der Zeit etwas voraus sei und diese am 1. Advent - also dem Tag des Bischofsbesuchs - letztmalig geöffnet sei. Dies sei darin begründet, dass die über 100 Krippen zu über 90 Prozent von Familien aus Pressath und der Umgebung stammen, die ihre Krippen in der vorweihnachtlichen Zeit natürlich auch zu Hause aufbauen wollen.

Bei einem Rundgang mit dem Pfarrer, der ebenfalls ein passionierter Krippenbauer ist und auch Ausstellungsstücke beigesteuert hat, konnte der Bischof allerhand verschiedene Krippen erleben - von der Miniaturkrippe in der Glühbirne über die monumentale Schwarzenbacher Kirchenkrippe bis hin zu einer Krippe aus Lego-Steinen. Immer wieder kam er auch mit anwesenden Ausstellern ins Gespräch, die bereitwillig mit dem Bischof fachsimpelten. Im Foyer des Pfarrsaals schaute sich der Bischof außerdem die ausgestellten modernen religiösen Kunstwerke von Inge und Bert Flor aus Ebnath an. Abgerundet wurde der Bischofsbesuch in der "Kaffeestube" des Katholischen Frauenbundes Pressath.

 
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