26.05.2021 - 17:15 Uhr
PressathOberpfalz

Pressath: Fahrzeugsegnung im dritten Versuch

Nach mehreren Versuchen, das neue Einsatzfahrzeug der Pressather Feuerwehr zu segnen, klappte es am Pfingstmontag endlich. Darüber freuen sich auch die Paten.

Stadtpfarrer Edmund Prechtl segnet das Fahrzeug.
von Jürgen MaschingProfil

Das neue Löschfahrzeug LF20 wurde bereits im November 2019 nach Pressath überführt. Im März 2020 sollte das Fahrzeug den kirchlichen Segen erhalten. Doch die Corona-Pandemie machte den Floriansjüngern einen Strich durch die Rechnung. Und so wurde das neue LF20 der Freiwilligen Feuerwehr ohne Segen im Mai 2020 in Dienst gestellt.

Auch der neue Termin im Oktober 2020 war ein schlechter Zeitpunkt. Einen Tag vor der Zeremonie musste wieder alles abgesagt werden, sehr zum Unwohl der Kameraden. Seit Mai 2020 waren bereits mehrere Einsätze ohne den kirchlichen Segen abgearbeitet worden.

Nun endlich, am Pfingstmontag, konnte Stadtpfarrer Edmund Prechtl die Segnung vornehmen. Kommandant Andreas Kneidl gab den geladenen Gästen einen kurzen Rückblick und bedankte sich bei der Stadt für die unkomplizierte Beschaffung und auch seinen Kameraden für die immer „super Zusammenarbeit“.

"Marianne" fährt mit

Das neue Einsatzfahrzeug der Feuerwehr hat auch einen neuen Namen bekommen. Nicht nur ein Pate, sondern gleich drei, geben dem neuen LF20 ihren Namen. „Wir fühlten uns sehr geehrt, als wir erfuhren, dass wir Pate sein dürfen“, sagten Erwin, Rudi und Werner Deglmann. „Unsere Familie ist nun in der dritten Generation aktiv in der Feuerwehr tätig, das macht zusammen 180 Jahre für das Ehrenamt“, so die drei Brüder. „Als Zeichen unserer Liebe und Wertschätzung gegenüber unserer Mutter, die uns immer in allen Lebenslagen unterstützte, vor allem bei der ehrenamtlichen Tätigkeit, widmen wir dem Fahrzeug den Namen Marianne." Der Blumenschmuck vom LF20 wurde nach der Fahrzeugsegnung an das Grab der vor zehn Jahren verstorbenen Mutter abgelegt.

Auch Bürgermeister Bernhard Stangl bedankte sich bei den Patengeber und der guten Idee. Er brachte als Beispiel den kleinen Drachen Grisu, der unbedingt Feuerwehrmann werden wollte. „Heute ist es schwierig, junge Leute für dieses Ehrenamt zu begeistern“, so der Bürgermeister. Auch Kreisbrandinspektor Wolfgang Schwarz, Vertreter der Kreisbrandinspektion Neustadt/Wn. bedankte sich, vor allem bei der Stadt Pressath, für die Beschaffung des neuen Einsatzfahrzeuges. Auch bedankte er sich bei den Kameraden der Feuerwehr Pressath für die vielen Stunden der Einweisung. „In den heutigen Zeiten der Pandemie ist es nicht einfach, ein neues Fahrzeug in Betrieb zu nehmen“, so der Kreisbrandinspektor.

Die drei Paten des neuen LF20: (von links) Erwin, Werner und Rudi Deglmann.
Der Platz vor der Kirche wurde für die Zeremonie abgesperrt, damit die Abstände der geladenen Gäste eingehalten werden können.

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