Bei über 80 Anmeldungen reichte auch in diesem Jahr ein Reisebus nicht aus, so dass ein zweiter geordert werden musste. Kein Wunder: Zur Weihnachtszeit öffnet Schlossherrin Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel an den Adventswochenenden die Tore. Die etwa 130 Aussteller des Weihnachtsmarktes sind im weitläufigen Schlosspark und in den Gewölbeställen untergebracht. Der Markt ist zudem für seine Kunsthandwerker bekannt. So gab es beispielsweise die Drechslerei Winsperber, die aus Zirben- und Mammutholz Schalen und Kugeln herstellt. Handarbeiten aus Filz, Ton, und Metall wurden ebenso präsentiert wie Schals und Mützen aus Yak- und Alpakawolle. Auch Schmuck aus Edelholz, Edelstahl, Natur- und Edelstein durften bei dem Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Es gab auch viele kulinarischen Leckerbissen. Vom vielfach prämierten Stollen des Stollenchampions, Weihnachtssternen und Trüffelfeinkost bis hin zur Bosnawurstsemmel war für jeden etwas dabei. In der Scheune gab es Suppen und Festbier der Tüßlinger Brauerei. Ein Höhepunkt waren die Lichter, die das Schloss in der Dunkelheit rot beleuchteten. Vor dem Gebäude durfte das Wahrzeichen des Weihnachtsmarktes, die Lichterpyramide und der Adventskranz um den Brunnen, nicht fehlen. Die Reisegruppe war sich einig, dass der Weihnachtsmarkt in Tüßling einer der schönsten war, die sie besucht hatte. Ortsvereinsvorsitzende Sabine Eichermüller gab auch das Ziel der Fahrt 2019 bekannt: der Weihnachtsmarkt in Erfurt.














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