02.12.2019 - 08:44 Uhr
PressathOberpfalz

SPD Pressath: Kandidaten für Stadtrat stehen fest

Die SPD Pressath ist bereit für die Kommunalwahl am 15. März 2020. Sie schickt Bernhard Stangl in das Rennen um das Amt des Bürgermeisters – und präsentiert ihre 16 Bewerber für den künftigen Stadtrat.

16 Bewerber zwischen 30 bis 68 Jahren kandidieren für den Pressather SPD-Stadtrat. Erste Reihe, von links: Birgit Baller, Silke Tanner, Sabine Eichermüller, Tatjana Kittner, Ulrike Weigl und Anita Floth (als Nachrückerin). Zweite Reihe, von links: Franz Floth, Manfred Götz, Josef Meier, Christian Mörtl, Markus Friedrich, Otto Löb (als Nachrücker), Florian Eibl, Gerhard Merkl, Bernhard Stangl und Radim Völkl. Nicht im Bild sind Heike Heindl und Richard Troppmann.
von Martin GraserProfil

Ortsvorsitzende Sabine Eichermüller in der Nominierungsversammlung im Gasthaus Heining auch Kreisverbandsvorsitzenden Markus Ludwig, Bürgermeister Werner Walberer, Schwarzenbachs Bürgermeister Thorsten Hallmann, Kreisrat Fritz Betzl, Eschenbachs SPD-Bürgermeisterkandidat Thomas Ott sowie weitere 17 Gäste willkommen. Dem Wahlausschuss unter Leitung des Kreisverbandsvorsitzenden machten es die Mitglieder die Wahl einfach. Nachdem sich die 16 Kandidaten für den Stadtrat vorgestellt hatten – darunter sechs Frauen – waren sich die Versammelten einig, an der vorgeschlagenen Platzierung der Bewerber nichts mehr zu ändern und somit keine keine Änderung mehr vorzunehmen und somit eine Blockwahl durchzuführen. Diese ergab schließlich das einstimmige Votum. Man habe einen breit gefächerten Kreis an Bewerbern, in dem unterschiedliche Berufe und Altersgruppen vertreten seien.

Bürgermeisterkandidat Stangl ging außerdem auf die Zukunft und die Bewältigung globaler sowie regionaler Probleme ein. Man brauche eine durchdachte Klimapolitik, resümierte er. In seinem umfangreichen Wahlprogramm und seiner künftigen Aufgabe als Bürgermeister nannte er drei für ihn wichtige Kriterien. Für Stangl ist es wichtig, miteinander zu reden und zuzuhören. So sollen regelmäßig Ortsgespräche anberaumt sowie Jugend-Bürgerversammlungen durchgeführt werden. Im Zuge eines „kleinen Wirtschaftsforums“ sollen die örtlichen Industriebetriebe und gewerblichen Unternehmen beteiligt werden.

Zweitens: Projekte bewegen. Hierfür stehe, unter anderem in Anbetracht des zunehmenden Verkehrs, die bessere Anbindung des Öffentlichen Personennahverkehrs, der innerörtliche Straßenausbau, die Verwirklichung eines Stadtplatzes sowie der Abschluss verschiedener Konzepte, die sein Vorgänger bereits auf den Weg gebracht habe. Das im Stadtrat bisher Erreichte stellt keinen Stillstand dar und „mir ist durchaus bewusst, dass in Pressath ein sehr großer Investitionsbedarf besteht“.

Ebenso wichtig ist Stangl, Pressath zu gestalten. Es gebe viele „offene Wunden“ in der Stadt. Beispielhaft nannte er die Sanierung des Bahnhofareals und den Altstadtbereich, den man „am Leben erhalten“ müsse. Ein Sanierungskonzept solle für die nächsten sechs Jahre – und natürlich auch darüber hinaus – entwickelt werden. Mit der Gründung eines Kommunalunternehmens auf VG-Ebene betrat Stangl Neuland. „Damit können Synergieeffekte intensiver genutzt werden. So könnte unter anderem der Neubau des Bauhofes schneller umgesetzt und durchgeführt werden.“ Ein Augenmerk richtete er nicht nur auf das Stadtgebiet, sondern auch auf die Ortsteile: „Sie dürfen nicht vernachlässigt werden“ Stangl forderte alle Kandidaten auf, ihre Ideen einzubringen. Er wolle Pressath nicht verwalten, sondern gestalten und bat daher um Vertrauen und Unterstützung.

SPD-Kreisverbandsvorsitzender und Störnsteins erster Bürgermeister, Markus Ludwig, hob hervor, dass die Bevölkerung hinter den Kandidaten stehe. Wenngleich die SPD bei den letzten Wahlen starke Einschnitte hinnehmen musste, so wird das bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr nicht zutreffen. Wichtig sei, einen erfolgreichen und fairen Wahlkampf zu führen. Mit: „Bürgermeister zu sein, ist eine schöne Aufgabe, man hat aber häufig auch mit Gegenwind zu kämpfen“, schloss er seine Ausführungen.

Info:

Liste der Kandidaten

Einstimmig hat die Pressather SPD ihre Kandidaten in nachfolgender Reihenfolge nominiert:

1. Bernhard Stangl (54), Diplom-Ingenieur; 2. Sabine Eichermüller (46), Bürokauffrau; 3. Radim Völkl (30), Projektleiter; 4. Silke Tanner (47), Angestellte im Öffentlichen Dienst; 5. Manfred Götz (54), Betriebsleiter; 6. Birgit Baller (57) Angestellte; 7. Florian Eibl (31), Lokmonteur; 8. Ulrike Weigl (52), Hausfrau; 9. Christian Mörtl (59), Apotheker; 10. Tatjana Kittner (46), Justizangestellte; 11. Richard Troppmann (45), Kfz.-Meister; 12. Heike Heindl (50), Buchhalterin; 13. Markus Friedrich (36), Betriebswart; 14. Franz Floth (68), Finanzbeamter i. R.; 15. Josef Meier (55), Modellbauer; 16. Gerhard Merkl (63), Telekombeamter i. R.; Nachrücker: 1. Anita Floth, 2. Otto Löb. (mng)

Mehr zum Bürgermeisterkandidaten Bernhard Stangl

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