20.05.2021 - 10:38 Uhr
PressathOberpfalz

Spiegel für Pressather "Spitzer-Kreuzung"

Eine unübersichtliche Ecke in Pressath soll für den Verkehr nun sicherer gemacht werden. Der Bauausschuss folgt mit seiner Entscheidung dem Wunsch einer Bürgerin.

Ein Verkehrsspiegel an der Ecke der ehemaligen Bäckerei Spitzer in Pressath (links) soll für bessere Übersicht an der Kreuzung sorgen.
von Bernhard PiegsaProfil

Für mehr Sicherheit will die Stadt Pressath an der Kreuzung bei der früheren Bäckerei Spitzer sorgen: Der Bauausschuss des Stadtrats folgte dem Antrag einer Einwohnerin, an der Ecke Mühlbach/Grafenwöhrer Straße (altes Bäckereihaus) einen Verkehrsspiegel anzubringen. Damit wird für Fahrer, die sich der Kreuzung auf der Bach- oder der Reinwaldstraße nähern, ein besserer Überblick ermöglicht.

Für die Pfaffenreuther Feuersirene schlug der Ausschuss eine Versetzung zum Abwasserpumpwerk vor. Nach Einschätzung der Verwaltung wird das Signal von dort aus im Ort gut zu vernehmen sein. Der bisherige Standort auf einem Hausdach muss aufgegeben werden, weil die Hauseigentümer einen Dachumbau planen und deshalb um Abbau der Warnanlage gebeten haben. Auch ohne diese Versetzung, so Bürgermeister Bernhard Stangl, wäre aber aufgrund geänderter Vorschriften eine modernere Anlage für etwa 15.000 Euro fällig geworden.

Gelöst sei das Problem der Einleitung des Niederschlagswassers aus der Baumgartenstraße in die Haidenaab, informierte Stangl: Das Landratsamt habe erlaubt, unter der Voraussetzung einer ökologischen Ausgleichsmaßnahme einen Graben durch den naturgeschützten Auwald am Fluss zu nutzen.

Das frühere Münsterer-Anwesen an der Baumgartenstraße habe die Stadt abgebrochen, das Grundstück solle zur Verbreiterung und Entschärfung der dort in einer annähernd rechtwinkligen Kurve verlaufenden Straße herangezogen werden. Auch hätten Nachbarn ihr Interesse an Teilflächen bekundet. Die Stadt wolle prüfen, ob genügend Fläche für ein kleines Baugrundstück übrig bleibe, das Platz für ein „Tiny-House“ böte.

Weiterhin informierte Stangl den Bauausschuss über die Ausräum- und Abbruchmaßnahmen am früheren „Blumen-Heidi“-Stadel an der Bahnhofstraße. Der daneben stehende Stadel gehöre der Supermarktkette „Netto“, die sich selbst um den Abbruch kümmern werde. Einen Teil der Sandsteine dieses Gebäudes wolle der Investor des geplanten neuen Supermarktes der Stadt überlassen, den Rest zur Gestaltung des nahe der Bushaltestelle vorgesehenen Cafés verwenden.

Mit der speziellen artenschutzrechtlichen Prüfung des künftigen Baugebiets „Schwarzleite“ habe die Stadt einen Gutachter beauftragt. Die Wasserversorgung dieses Areals solle zugleich mit dem heuer oder im kommenden Jahr erfolgenden baulichen Zusammenschluss der Wassernetze von Pressath und Riggau und dem notwendig werdenden Austausch der Druckbehälter im Trinkwasserhochbehälter an der Erbendorfer Straße verlegt werden. Darüber hinaus, so Stangl, liefen Gespräche mit den Nachbarstädten Grafenwöhr und Eschenbach und dem Wasserwirtschaftsamt über die effizientere Vernetzung der Trinkwasserversorgungen im Vierstädtedreieck-Raum und darüber hinaus: „Auch Notfall-Leitungsverbindungen mit dem Steinwald-Verbund und anderen benachbarten Wasserversorgungen wären vorstellbar.“

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„Auch Notfall-Leitungsverbindungen mit dem Steinwald-Verbund und anderen benachbarten Wasserversorgungen wären vorstellbar.“

Bürgermeister Bernhard Stangl

 

 

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