(bjp) „Beim öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) streben wir eine Zusammenarbeit mit dem Kreis Tirschenreuth an und wären auch für ein ostbayernweites Nahverkehrskonzept aufgeschlossen“, gab Daniela Franz, stellvertretende Landratsamts-Sachgebietsleiterin für Landkreisentwicklung, beim ÖPNV- Bürgerforum des Kreises Neustadt in Pressath (wir berichteten) zu verstehen.
Andrea Höning, ÖPNV-Sachgebietsleiterin bei der Kreisverwaltung, ergänzte, dass man auch von Klagen über Mängel bei der Koordination von Bahn und Stadtbussen am Weidener Bahnhof wisse. Eine vom Schwarzenbacher Bürgermeister Thorsten Hallmann angeregte Einbeziehung des Kreises Neustadt in den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) wäre mit nicht einem unbeträchtlichen finanziellen Beitrag verbunden. Inwieweit dieses Thema die Umfrageteilnehmer bewege, werde man erst nach vollständiger Auswertung der frei formulierten Fragebogeneinträge wissen.
Hallmann riet, zumindest auf eine bessere Abstimmung der Zugverbindungen im VGN und in der Nordoberpfalz hinzuwirken. Hier sah auch Alfons Foitzik aus Neustadt am Kulm Nachbesserungsbedarf. Mehr Interesse der Kreis-, Bezirks- und Landespolitiker an den Bürgerforen wünschte sich Gemeinderätin Barbara Müller aus Speinshart: „Die vielbeschworene Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse sollte nicht nur ein Thema für Sonntagsreden sein.“
Zum Thema Anrufsammeltaxi merkte Andrea Höning noch an, dass die Kreisverwaltung aufgrund der „Baxi“-Erfahrungen im Kreis Tirschenreuth von vornherein trotz wachsenden Bürgerinteresses mit einem defizitären Betrieb auf lange Sicht rechne: „Ohnehin wird es anfangs einige Monate ‚Durststrecke‘ geben, bis das Angebot breite Akzeptanz finden wird. Und ein kostendeckender Betrieb wäre wohl nur denkbar, wenn man ihn auf die Stoßzeiten beschränkte, was aber keine wirkliche Verbesserung brächte.“













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