Püchersreuth
21.04.2026 - 12:22 Uhr

Wird der Kahhofweg in Wurz eine Einbahnstraße?

Wenn Autos im Kahhofweg in Wurz parken, ist die erforderliche Restfahrbahnbreite nicht mehr gegeben. Die Bürger wünschen eine Änderung der Verkehrssituation. Ist eine Einbahnstraße die Lösung?

Im Kahhofweg in Wurz sprachen Bürgerinnen und Bürger mit Bürgermeister Rudolf Schopper und den Gemeinderäten über die Verkehrssituation. Bild: fz
Im Kahhofweg in Wurz sprachen Bürgerinnen und Bürger mit Bürgermeister Rudolf Schopper und den Gemeinderäten über die Verkehrssituation.

Der Kahhofweg in Wurz wurde jetzt ausgiebig im Püchersreuther Gemeinderat diskutiert. Nicht nur, dass wegen der dort parkenden Autos oft die erforderliche Restfahrbahnbreite nicht mehr gegeben ist. Außerdem werde durch den Kahhofweg von der Dorfstraße kommend sehr schnell gefahren. Der sei darüber hinaus auch der Zufahrtsweg für Lkws zu Betrieben. Dies alles und Einiges mehr erzählten eine Reihe von Anwohner Bürgermeister Rudolf Schopper und dem Gemeinderat. Vor der Sitzung im Püchersreuther Rathaus hatte der Bürgermeister den Ortstermin angesetzt.

Schopper erläuterte danach die Lage nochmals im Rathaus. Die Straße sei auf "30 km/h" beschränkt und zudem auf 7,5 Tonnen. Der Kahhofweg sei nicht sehr breit, es besteht kein Fußgängerweg. Wenn Autos parken, werde die erforderliche Restbreite von 3,05 Meter oft nicht eingehalten und bei Gegenverkehr gebe es zudem Probleme. Meinung der Bürger sei, dass eine Umwidmung zur Einbahnstraße die Gegebenheiten entschärfen könnte. Sinnvolle Lösung sei in diesem Fall dann der Kahhofweg von der Lampelmühlstraße in Richtung Dorfstraße als Einbahnstraße. "Wir werden diesbezüglich eine Verkehrsschau mit der Polizei anstreben", versicherte Bürgermeister Schopper.

2,80 Euro Pro-Kopf-Verschuldung

Zur Kenntnis genommen wurde die von der Verwaltung vorgelegte Jahresrechnung 2025, die äußerst positiv aussieht, so Schopper. So wurde das Vorjahr mit 3,2 Millionen Euro Rücklagen abgeschlossen. "Wir können das kommende Baugebiet Ilsenbacher Straße aus den Rücklagen erschließen und brauchen keinen Kredit, was sich mehr als positiv auf den Baulandpreis auswirkt", stellte Schopper fest. Bei einer Pro-Kopf-Verschuldung von 2,80 Euro sei die Finanzlage sehr solide. Festgestellt per Beschluss werde die Jahresrechnung erst nach deren Prüfung.

Nun wisse man auch, woher der Wind bläst, so Schopper zum Regionalplan Oberpfalz-Nord "Windenergie". Der sei nun verbindlich und weise östlich von Püchersreuth zur Kreisstraße NEW30 eine Windkraftfläche von 22 Hektar aus. Es gebe auch angeblich schon Interessenten, fügte Schoppe an. Dem Gemeinderat lag darüber hinaus eine Bauvoranfrage auf Errichtung eines Wohnhauses in Baumgarten vor, der das gemeindliche Einvernehmen erteilt wurde. Am Schluss seiner letzten Sitzung informierte Bürgermeister Schopper noch, dass in letzter nichtöffentlicher Sitzung Aufträge für 2,3 Millionen Euro vergeben wurden. Darunter die Straßenbeleuchtung für die Ilsenbacher Straße und zugleich Erschließungsarbeiten für das Baugebiet, sowie Anschaffungen für die Kläranlage.

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