23.07.2020 - 11:38 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

Neuer Abenteuerspielplatz am Rotzenbühl

Im Ortsteil Wurz soll in Kürze ein Abenteuerspielplatz entstehen, dem der Gemeinderat überregionale Bedeutung zumisst. Am Bedarf haben die Räte keinen Zweifel, die Mittel in Höhe von 45.000 Euro sind bereits im Haushalt vorgehalten.

Der Grillplatz am Rotzenbühl; im Hintergrund soll der Abenteuerspielplatz entstehen.
von Gabi EichlProfil

Die Jugendbeauftragten Michaela Treml (SPD) und Thomas Mathes (CWG) haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt. Sie zeigen den Kollegen mögliche Umsetzungsbeispiele. Als erste Maßnahmen stünden eine Baumkontrolle an und eventuelle Baumfällungen, ehe die Spielgeräte aufgebaut werden könnten. Als jährlichen Folgeaufwand nennen die Jugendbeauftragten Fallschutz, Mäharbeiten, Laub- und Müllbeseitigung und Baumkontrolle. Ob für das Projekt eine Förderung mit europäischen Leader-Mitteln beantragt werden soll, wird in der nächsten Sitzung geklärt.

https://www.onetz.de/puechersreuth/politik/verwaistes-gelaende-am-rotzenbuehl-soll-wieder-ausflugsziel-fuer-familien-werden-spielplatz-wiederbeleben-d1823902.html

Gaswarngeräte unabdingbar

Ein umfangreicher Punkt der Tagesordnung war die Anschaffung von Gaswarngeräten für den Bauhof. Thomas Mathes, der auch Klärwärter der Gemeinde ist, begründet die Notwendigkeit sehr ausführlich. Vor allem beim Arbeiten in engen Räumen und Behältern wie Gruben, Schächten, Kanälen sei die Gefahr groß, mit gefährlichen Gasen in Kontakt zu kommen. Die Geräte seien daher für solche Umgebungen unabdingbar. Geplant ist eine Sammelbestellung innerhalb der Verwaltungsgemeinschaft. Interesse zeigen auch weitere Gemeinden. Auf Nachfrage konnte der zusätzliche Zeitaufwand bei Überprüfungsarbeiten geklärt werden. Der Gemeinderat beschließt, eine entsprechende Ausschreibung zu erstellen.

Für den „Präzedenzfall mit überregionaler Bedeutung“, das Bauvorhaben Nähe Bergweg im Außenbereich von Wurz, für das der Gemeinderat sein Einvernehmen zurückgezogen hatte, das das Landratsamt jedoch genehmigt hat, muss nun die Erschließung gesichert werden. Dabei seien das Wasserrecht eines Anliegers und die sichere Verlegung der Wasserleitung zu beachten, sagt Bürgermeister Rudolf Schopper. Den Auftrag bekommt die Baufirma Braun aus Weiden.

"Turm" ist kein Thema mehr

Das Thema Bauen im Außenbereich beschäftigt den Gemeinderat aber weiter. Die in der letzten Sitzung vorgelegte Bauvoranfrage zur Bebauung eines größeren Flurstücks zwischen bestehender Bebauung in Wurz liegt diesmal in einer etwas flacheren Ausführung vor. Zur Erinnerung: Der Gemeinderat hatte zuletzt festgestellt, dass man auf diesem Grundstück „keinen Turm“ haben wolle. Der mögliche Bauherr legt nun auch Erklärungen hinsichtlich der Erschließung, Abwasserentsorgung und Wasserversorgung vor. Die Lage des Bauwerks wird eingehend besprochen. Der Gemeinderat erteilt sein Einvernehmen zu einer grundsätzlichen Bebaubarkeit des Flurstückes und stellt fest, dass alle Erschließungsfragen bei einem späteren Bauantragsverfahren mittels Sondervereinbarungen und dinglicher Sicherungen zu klären seien.

Sein Einvernehmen erteilt der Gemeinderat außerdem folgenden Bauvoranfragen: Anbau an das bestehende Wohnhaus als aufgeständerter Holzbau im Eschenweg 4, Püchersreuth; Errichtung von zwei Dachgauben und Anbringung einer Außentreppe im Ringweg 6, Wurz. Im letzteren Fall werden Ausnahmen vom Bebauungsplan genehmigt, da dieser nicht mehr der gängigen Baupraxis entspreche, heißt es.

Gemeinde sichert ihre Rechte

Für einen geplanten Funkturm im Raum Pfaffenreuth wurde ein Vertrag für die Straßen- und Wegenutzung vorgelegt. Hierbei sichert sich die Gemeinde die Wiederherstellung der genutzten Straßen und Wege im Rahmen der Baumaßnahmen. Für den Aufwand wird eine Entschädigung von 250 Euro vereinbart.

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