21.02.2020 - 11:19 Uhr
PüchersreuthOberpfalz

Viele Investitionen, kaum Schulden in Püchersreuth

Aus dem Stand heraus ist die Christliche Wählergemeinschaft (CWG) vor sechs Jahren mit Bürgermeister und sechs Räten in den Gemeinderat eingezogen. Rudolf Schopper spricht in der Auftaktwahlveranstaltung von „erfolgreichen Jahren“.

Bürgermeister Rudolf Schopper stellt sein Wahlprogramm vor.
von Gabi EichlProfil

Im vollbesetzten Gastraum der Wirtschaft Schedl blickt der Bürgermeister Rudolf Schopper zurück auf seine erste Amtsperiode nach dem „noch nie dagewesenen Erfolg“ 2014, und er stellt sein Programm für die nächste Amtszeit vor. Vieles sei angepackt worden, sagt Schopper, angefangen vom Bau von zwei Kindertagesstätten über die Lösung des Abwasserproblems, den Breitbandausbau bis zur Schaffung bezahlbarer Bauplätze.

Die erfolgreiche Umsetzung dieser Projekte sei der guten Zusammenarbeit im Gemeinderat geschuldet. Trotz der vielfältigen Investitionen habe die Gemeinde kaum Schulden. Und das, obwohl man alles, was man vor knapp sechs Jahren versprochen habe, erledigt beziehungsweise begonnen habe. „Die Liste an positiven Projekten scheut keinen Vergleich“, sagt Schopper.

Schopper stellt die 22 Kandidaten der CWG-Liste vor. „Ein hervorragender Querschnitt aus der Mitte unserer Dorfgemeinschaften“, wie er sagt, vertreten durch alle Altersgruppen.

Aus den Reihen der Zuhörer wurde an das Festhalten von Traditionen erinnert; angeführt wurde unter anderem das Maibaumaufstellen. Ein weiteres Thema war der aktuelle Stand der Gemeindehaussanierung Wurz.

Das Programm der CWG:

Transparent soll die Gemeindepolitik sein, notwendige Maßnahmen sollen zeitnah und zukunftsorientiert umgesetzt werden. Das gibt Rudolf Schopper als Hauptziele einer erneuten Amtsperiode aus. Frühzeitig sei zum Beispiel an das Recht auf Ganztagsbetreuung an der Grundschule zu denken, sagt der hauptberufliche Lehrer.

Als Hauptaufgaben nennt Schopper die Projekte zur Abwasserentsorgung und die Sanierung des Gemeindehauses. Weiter geht es ihm eigenen Worten zufolge um den Erhalt „unserer idyllischen Landschaft“, um eine Unterstützung der örtlichen Landwirtschaft, um die Infrastruktur in allen Ortsteilen der Gemeinde, um Aufgeschlossenheit gegenüber regenerativer Energieerzeugung, um attraktive Kinderspielplätze, um einen Treff für Jugendliche und Angebote für Senioren, um die Vermeidung von Leerstand und Nutzungskonzepte für Dorfkerne.

Als weitere Aufgaben nennt der Kandidat das Bemühen um neue Gewerbetreibende bei gleichzeitiger Rücksichtnahme auf die Belange der schon ansässigen Betriebe. Wichtig sei die Instandhaltung der Straßen im Ort wie auch außerhalb, dazu gehörten auch die Flurbereinigungsstraßen.

Deutlich spricht sich der Bürgermeister für eine Unterstützung der Vereine und eine deutliche Förderung der Jugendarbeit aus.

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