06.03.2020 - 14:08 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft

CSU-Landratskandidat Roland Grillmeier war zu Gast im Gasthof Dragoner im Pullenreuther Ortsteil Höll.

Landratskandidat Roland Grillmeier (links) und Bürgermeister Hubert Kraus blicken optimistisch in Richtung Wahl am 15. März.
von Autor TWGProfil

Bürgermeister Hubert Kraus zog eine Bilanz zu den vergangenen sechs Jahren. Er sprach die zahlreichen Straßenbaumaßnahmen an, von denen der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße Höll-Langentheilen immer noch die größte Maßnahme einer Gemeinde im Umkreis ist. Er nannte die Dorferneuerung, die energetische Sanierung der Turnhalle und den Ausbau des Breitbandinternets als erfolgreiche Investitionen.

Weiterhin hat die Gemeinde drei Feuerwehrfahrzeuge erworben, das neue Bauhofgebäude gekauft und das Gemeindeblatt "PAUL" ins Leben gerufen. Während der vergangenen sechs Jahre wurden etwa 11 Millionen Euro in Baumaßnahmen investiert und die Gemeinde erhielt circa 8 Millionen Euro an Fördergeldern. "Für eine kleine Gemeinde wie Pullenreuth ist dies schon erheblich", so der amtierende Bürgermeister.

Wasserversorgung sichern

Kraus blickte auch auf die kommenden sechs Jahre. In dieser Zeit will die Gemeinde neue Wohn- und Gewerbegebiete schaffen, um jungen Familien und Ehepaaren bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen. Die Dorferneuerungen in Trevesen und Lochau stünden schon in den Startlöchern, um diese Gemeindeteile mit den Bürgern attraktiv und effektiv zu gestalten.

Die Wasserversorgung in der Gemeinde müsse durch die Erschließung eines Tiefbrunnens gesichert werden. "Dies ist ein sehr großes und wichtiges Vorhaben, von der noch unsere Enkel profitieren." Mit den Bürgern, Vereinen, Landwirten und Gewerbetreibenden solle an einem Strang gezogen werden, um die Gemeinde innovativ und erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Anschließend stellten sich die Gemeinderatskandidaten vor. Kraus betonte die bunte Mischung der Liste, in der alle Berufs- und Altersgruppen vertreten seien, um in der Gemeinderatsarbeit möglichst alle Fachgebiete abdecken zu können. Der Bürgermeister übergab das Wort an den Landratskandidaten der CSU, Roland Grillmeier, der sich kurz vorstellte.

"Miteinander haben wir Bürgermeister im Zusammenwirken in der IKOM-Stiftland und der Steinwald-Allianz viele Themen vorangebracht, wie Kernwegenetz, Tourismus, Ökomodellregion und vieles mehr."

Er sei mit diesen Themen vertraut und "werde diese mit den Bürgermeistern und engagierten Menschen weiter voranbringen". "Wir haben uns hervorragend entwickelt, auf diesen Erfolgen gilt es mit aktiver und ideenreicher Kommunalpolitik und Kontakten nach Regensburg, München und Berlin und im Zusammenwirken in der Nordoberpfalz weiter aufzubauen."

"Landleben bedeutet für mich auch, unsere Dörfer erweiterbar zu erhalten", so Grillmeier. Hier werde er die Bürgermeister eng als Ratgeber mit einbeziehen. "Dies haben wir in den letzten Jahren oft vermisst." In vielen Gesprächen mit Bürgern und auch mit Kollegen habe er in den vergangenen Monaten erfahren, dass man sich schnellere Entscheidungsprozesse und schlankere Bürokratie wünsche. "Hier bin ich mit Kollegen wie Hubert Kraus auf einem guten Weg und werde mich dafür einsetzen, in unseren Rathäusern Verwaltung als Dienstleister zu gestalten."

Seit fünf Jahren ist Grillmeier Vorsitzender der IKOM-Stiftland. "Landleben hat einen neuen Wert, das haben gerade wir Bürgermeister in den Städten und Gemeinden mit Ideen und aktiver Politik erreicht", sagte Grillmeier. So konnten viele Projekte umgesetzt werden, die nun den Wert der Region ausmachen. "Die Chancen stehen gut, dies auch in den nächsten Jahren weiter voranzubringen, dazu braucht es mehr Aktivität auf Landkreisebene und aktiveres Zusammenwirken mit den Städten und Gemeinden, dafür trete ich an", sagte der Landratskandidat.

Sozialen Landkreis erhalten

"Wir haben uns als Wirtschaftsraum enorm gut entwickelt, dies ist Unternehmern zu verdanken die zur Region stehen. Auch die Landwirtschaft ist ein wichtiger Bestandteil und hat unsere Orte mitgeprägt, deswegen stehen wir zu unseren Landwirten und wollen sie mit aktiver Ortspolitik auch unterstützen." "Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft", daran werde er weiter arbeiten. Auch den sozialen Landkreis und die Gesundheitsregion gelte es zu erhalten, im Mittelpunkt stehe hier die Sicherung der Klinikstandorte, hier würden derzeit die Weichen gestellt.

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