06.12.2019 - 14:12 Uhr
PullenreuthOberpfalz

CSU Pullenreuth nominiert Bürgermeister und Gemeinderats-Kandidaten

Hubert Kraus tritt erneut an. Am Nominierungsabend bekräftigt der Pullenreuther seine Bereitschaft, als Bürgermeister zu kandidieren. Zudem stellen sich 23 Kandidaten vor, die sich bei der Kommunalwahl um einen Sitz im Gemeinderat bewerben

Jetzt ist es offiziell: Bürgermeister Hubert Kraus tritt wieder an, um die Geschicke Pullenreuths auch weiterhin zu lenken.
von Werner RoblProfil
Mit ihrer 23-köpfigen Mannschaft ist die CSU gut aufgestellt. Bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Maschauer stellten sie sich einzeln vor.

Seit der letzten Kommunalwahl habe sich in Pullenreuth viel getan, erinnerte Bürgermeister Hubert Kraus (CSU) bei der Nominierungsversammlung im Gasthaus Maschauer daran, wie man die Ärmel hochkrempelte, um die „Gemeinde auf Vordermann" zu bringen. Möglich wurde dies vor allem auch durch die Fördersätze. Bevor Kraus an die Vorstellung der CSU-Gemeinderatskandidaten ging, ließ er die erfolgreich ausgeführten Maßnahmen Revue passieren, zu denen auch der Neubau der Gemeindeverbindungstraße Höll-Langentheilen und die Erneuerungen der Fahrbahnen zwischen Funkenau und Tannenhäusel und von Lochau nach Neuhof gehörten.

Bürgermeister Kraus war auf den Nominierungsabend, der von den Themen her einer Bürgerversammlung glich, gut vorbereitet. So kam Kraus auch auf die inzwischen abgeschlossene energetische Sanierung der Turnhalle zu sprechen. Anklingen ließ er zudem den Erwerb des neuen Bauhofs, mit dem die Gemeinde einen wichtigen Schritt in die Zukunft ging. Zurückblickend erinnerte der Gemeindechef ebenso an die Anschaffung dreier Feuerwehrfahrzeuge, die in Trevesen, Pilgramsreuth und Pullenreuth in Dienst gestellt wurden.

„Wir sind auf dem neuesten Stand“, zog er auch Bilanz bei weiteren Anschaffungen für die Ortsfeuerwehren. Hubert Kraus war bei seinem Rückblick aber noch lange nicht am Ende angelangt. „Die Arbeiten für die Dorferneuerung in Pullenreuth sind ständig am Laufen.“ Die Grüne Mitte werde 2020 in Angriff genommen, versprach der Bürgermeister, um sich an anderer Stelle einem weiteren wichtigen Ziel, nämlich der Erschließung eines Tiefbrunnens zuzuwenden. „Der Klimawandel macht auch vor dem Oberflächenwasser des Steinwaldes nicht halt“, mahnte Kraus unter anderem, die gesteckten Ziele fortzusetzen. „Wir sind zum Handeln gezwungen“, warb er für die Erschließung einer neuen Quelle, um das Trink- und Brauchwasser für den Ort langfristig sichern zu können.

„Kleine und große Probleme müssen wir möglichst schnell aus der Welt schaffen“, machte Kraus an anderer Stelle in der Nominierungsversammlung deutlich. Diesen Aufgaben werde er sich stellen. Kraus hatte sich schon zuvor festgelegt: „Ich werde im März 2020 erneut antreten und bewerbe mich somit als Bürgermeisterkandidat für die Gemeinde Pullenreuth. Das Votum für Kraus war eindeutig. Zwei der Wahlberechtigten enthielten sich der Stimme, alle anderen sprachen sich für den amtierenden Bürgermeister aus. Einigkeit herrschte auch bei Bewerberliste für den Gemeinderat, bestehend aus 6 Frauen und 17 Männern. Dazu gratulierte auch CSU-Landratskandidat Roland Grillmeier.

Hintergrund:

23 Kandidaten bewerben sich um einen Sitz im Pullenreuther Gemeinderat

1. Hubert Kraus, 2. Johannes Hecht, 3. Stephan Plannerer, 4. Christa Bayer, 5. Thomas Kellner, 6. Alexander Hecht, 7. Norbert Saar, 8. Markus Übelmesser, 9. Robert Bauer, 10. Christoph Heinl, 11. Katrin Ott, 12. Andreas Müller, 13. Martin Sticht, 14. Julian Krös, 15. Mario König, 16. Marina Scherm, 17. Jutta Dötterl, 18. Karl Maschauer, 19. Roland Riedl, 20. Wolfgang Kastner, 21. Christina Miedl, 22. Raphael Schultes, 23. Stefanie Übelmesser

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