29.07.2018 - 14:43 Uhr
PullenreuthOberpfalz

"Grüne Mitte": Abbruch noch 2018

Die Freilegung der "Grünen Mitte" in Pullenreuth beschäftigt abermals die Gemeinderäte. Der Durchführungsbeschluss für Bauabschnitt I steht ganz oben auf dem Sitzungsprotokoll.

von Autor TWGProfil

(twg) Einstimmig haben die Gemeinderäte die Entwurfsplanung "Freilegung Grüne Mitte" von Architekt Albrecht Strohn anerkannt. Träger dieser Baumaßnahme ist die Teilnehmergemeinschaft Pullenreuth. Im Vorgriff dieser Planung hat die Gemeinde als eigenständiger Maßnahmenträger bereits den Bewilligungsbescheid für den Grunderwerb sowie den Abriss für das Anwesen Dorfstraße 7 erhalten.

Nach Rücksprache mit Christian Keller vom Amt für Ländliche Entwicklung Tirschenreuth läuft diese Bewilligung zum 31. Dezember 2018 ab. Er stellt zwar grundsätzlich eine Verlängerung des Abrisses in Aussicht, rät aber der Gemeinde, den Abbruch noch im Jahr 2018 vorzunehmen. Im Hinblick auf den Bauabschnitt II wäre dies für die Planungen und die weiteren Gespräche mit den Anliegern eventuell sogar förderlich. Einstimmig beschlossen die Räte den Abbruch des Gebäudes Dorfstraße 7 und beauftragten die Bauverwaltung mit der Ausschreibung.

Ebenfalls geschlossen billigte das Gremium den Antrag von Bernhard Miedl aus Haid, der ein Betriebsleiterwohnhaus mit Doppelgarage errichten möchte. Hierzu bemerkte Gemeinderat Hans Wopperer, dass bei diesen Bauten jungen Landwirten Steine in den Weg gelegt werden, da sie nicht ohne einen Betriebsleiter einen Neubau anstreben dürften. Wopperer würde gerne darauf Ministerpräsident Markus Söder ansprechen, wenn er in die Gegend komme. Er sah hier ein grundsätzliches Problem, denn es wäre wichtig, die Jungen auf dem Hof zu halten.

Punkt drei der öffentlichen Sitzung beschäftigte sich mit der Abberufung der zusätzlichen Mitglieder der Schulverbände Grundschule und Mittelschule. Aufgrund einer Gesetzesänderung im Bayrischen Schulfinanzierungsgesetzes und der Ausführungsverordnung müssen das weitere Mitglied für den Schulverband Mittelschule, Norbert Saar und dessen Stellvertreterin Christa Bayer, sowie das weitere Mitglied für den Schulverband Grundschule, Markus Hecht und dessen Stellvertreter Stephan Plannerer, abberufen werden. Zweite Bürgermeisterin Gabi Hawranek bemerkte hierzu, dass es damals ein Fehler gewesen sei, die Grundschule in Pullenreuth aufzugeben. Aufgrund der Schülerzahlen der Verbandsschulen entfallen nun die weiteren Verbandsräte. Nur noch Bürgermeister Hubert Kraus bleibt Mitglied der Schulverbände. Die zusätzlichen Mitglieder werden mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern abberufen.

Der Bürgermeister informierte abschließend über die Bauarbeiten an der Staatsstraße zwischen den beiden Pullenreuther Einfahrten. Hier werde die Asphaltschicht erneuert. Daher komme es ab Montag, 6. August, zu einer zweiwöchigen Vollsperrung. Die Umleitung erfolgt über Ebnath, Brand, Tröstau und Marktredwitz. Pullenreuth ist dann nur noch über Lochau, Schindellohe und von Neusorg her kommend, über den Kohlweg zu erreichen. Hans Wopperer riet, den Istzustand der Straßen für die Umleitung festzustellen, um eventuelle auftretende Schäden ersetzt zu bekommen.

Wopperer fragte auch nach, wann die Bauarbeiten an der Brücke in Trevesen beginnen. Diese sollten umgehend starten, um Frostschäden zu vermeiden. Bürgermeister Kraus meinte, dass im August begonnen werde, da dann auch der Wasserstand in der Fichtelnaab niedrig sei. Die Mäharbeiten in der Gemeinde, sowie die Wasserknappheit waren ebenfalls Thema. Dietmar Gärtner verwies auf den schlechten Zustand des Bordsteins gegenüber des Spielplatzes Hammeracker sowie auf den unkontrollierten Wuchs einer dortigen Birke. Auch der Bordstein an der Kirche in Trevesen Richtung Trevesenhammer sollte laut Hans Müller gereinigt werden.




Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.