30.01.2020 - 18:03 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Die Heilkraft des Waldes

Einen sehr interessanten Vortrag erlebten die Frauen des Müttervereins Pullenreuth. Auch Pfarrer Josef Waleszczuk war durchaus beeindruckt von der Kraft in Gottes Natur.

Einen interessanten Vortrag gab Referent Karl Kuhbandner und erhielt dafür einen Geschenkkorb aus den Händen von Vorsitzender Anni König. Auch Pfarrer Josef Waleszczuk und zweite Vorsitzende Lisa Michl (ganz rechts) freuten sich.
von Autor TWGProfil

Zum gemeinsamen Frühstück begleitet von einem sehr interessanten Vortrag über die Heilkraft des Waldes hatten die Verantwortlichen des Müttervereins ins Gasthaus Maschauer eingeladen. 50 Frauen kamen und wurden von der Vorsitzenden Anni König herzlich begrüßt. Auch Pfarrer Josef Waleszczuk war zu Gast.

Referent Karl Kuhbandner aus Hüttstadl, ehemaliger Naturschutzbeauftragter der Bayrischen Staatsforsten und früherer Förster in Mehlmeisel, hatte einen kurzweiligen und auch zum Nachdenken anregenden Vortrag vorbereitet.

"Wir Menschen können viel von den Bäumen lernen", so Kuhbandner. Die Bäume zeigen, wie standfest und stark es die Menschen machen kann, tiefe Wurzeln im Erdinnern zu haben. Er stellte Fragen, die die Gäste zum in sich gehen brachten. Wo und wie sind wir verwurzelt? Was gibt uns im Leben Halt, Sicherheit und Nahrung? Wie stabil fühlt man sich, wenn ein Sturm aufzieht? Er gab den Frauen auch Ratschläge fürs Leben: Für uns Menschen sind stabile Wurzeln genauso überlebensnotwendig wie für Bäume. Gut geerdet zu sein, ist ausschlaggebend für den freien Fluss der Lebensenergie. Sich verwurzelt zu fühlen, gibt Lebenskraft und ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit im Körper.

Karl Kuhbandner kennt sich aus in Feld und Wald und gab den Frauen gute Gründe für eine Naturtherapie mit auf den Weg. Die natürliche Umwelt entspannt und man ist umgeben von purer Lebendigkeit. In der Natur hat alles seinen Sinn und jedes Lebewesen seinen Platz. In Kontakt mit Flora und Fauna findet das Ego zurück zu seiner angemessenen Größe. Die Naturerfahrung spricht alle Sinne an und berührt Körper, Geist und Seele.

Mit vielen, schönen Gedichten über Bäume, die er auch als Doktor bezeichnet, gab der Referent den Müttern Denkanstöße zum Thema Heilkraft des Waldes:

"Wenn wir mit allen Sinnen den Wald erleben, seinen würzigen Duft, die hohen Wipfel, die sich im Wind wiegen, und den weichen Boden, der unter unseren Füßen federt, finden wir wieder zu uns selbst. In der Verbundenheit mit der Natur spüren wir unsere Wurzeln und unsere Ur-Seele, aus der Ruhe und tiefe Zufriedenheit spricht und wir werden gesund."

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