03.04.2019 - 11:36 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Literatur-Schmiede

Die Buchreihe „Wir am Steinwald“ wird mit Band 27 fortgesetzt. Die Schwerpunkte bleiben unverändert, verspricht die Gesellschaft Steinwaldia beim Autorentreffen in der Glasschleif.

Beim Autorentreffen in der Glasschleif wurde die Eckdaten für Band 27 festgelegt. Die Gesprächsrunde leitete Steinwaldia-Vorsitzender Norbert Reger (3. von rechts).
von Werner RoblProfil

„Das Interesse an heimatkundlichen Beiträgen ist ungebrochen“, bilanzierte Norbert Reger die positiven Verkaufszahlen der Vorjahresausgabe, die mit einer Auflage von 950 Stück in den Handel ging und dort auch noch erhältlich ist. „Immer wieder werden aber auch ältere Exemplare - sofern sie vorrätig sind - von uns verlangt", erklärt er in der Runde nicht ohne Stolz. Die Weichen für die neue Ausgabe 2019 wurden vor wenigen Tagen in der Glasschleif gestellt. Der Hausausgeber, die Gesellschaft "Steinwaldia" - hat dafür bereits einige Autoren gewinnen können. Die schon bekannten Themenbereiche, die in der Glasschleifstube angeschnitten wurden, klangen verheißungsvoll. So deutete Joseph Hörl an, dass er sich erneut mit dem Thema „Heiliges Grab in Pullenreuth“ befassen werde.

Mit der „Kultur am Weißenstein“ befasst sich Claudia Lippert. „Das Material könnte reichen“, berichtete Harald Primitz von seinen Recherchen über ein Flugzeugunglück am Steinwald, bei dem es Tote gegeben habe. Primitz‘ Recherchebericht verfolgt zudem ein weiteres Ziel: „Vielleicht erinnert sich der eine oder andere Leser an das Ereignis, damit ich noch mehr darüber erfahren kann.“ Gespannt sei er auf die Reaktion der Öffentlichkeit, fügte Autor Primitz hinzu. Noch etwas unentschlossen zeigte sich Michael Neubauer, der sich aber, so ließ er wenigstens anklingen, einem Pullenreuther Pfarrthema widmen möchte. Freuen darf man sich auch darauf, welche regionalen Kriminalfälle Adalbert Busl ausgegraben hat. Die Autoren Wolfgang Schödel und Norbert Reger werden die Leser von „Wir am Steinwald“ in die Umgebung bzw. ans Waldhaus bei Pfaben entführen.

Beiträge haben auch Robert Schön, Johann Spörrer, Erich Schraml, Rudolf Arndt und Renate Käs versprochen, die sich dazu aber noch nicht weiter äußern wollten. Wer die Autorenriege ergänzen wird, ließ Vorsitzender Norbert Reger ebenfalls noch offen. „Wir haben noch genügend Zeit“, verwies er auf die vor-adventlich gestaltete Buchvorstellung am 23. November in der Region Steinwald. „Für einen genauen Ort haben wir uns jedoch noch nicht entschieden“, ergänzte Reger.

Vorgestellt wurde am Autorennachmittag in der „Schleif“ ein weiteres Schmankerl, das der Fuchsmühler Werner Robl gedichtet hat und in dessen Mittelpunkt die „Glasschleif“ steht. Robls Weihnachtsgeschichte „Die Krippe am Schützweiher“ spielt im Steinwald und handelt von der Geburt Christi, die zwar nicht völlig umgestaltet, aber doch ein wenig anders ist. Das illustrierte Werk erscheint im Herbst dieses Jahres. Die Mundartgeschichte wird am 13. Dezember am Glasschleif-Kulturbuan offiziell vorgestellt. Der Autor hat versprochen, daraus selber vorzulesen.

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