Mit der längsten Nacht des Jahres beginnen die Raunächte. Viele Lichter, Sagenfiguren und Unholde verzaubern auch in diesem Jahr die Glasschleif bei Pullenreuth. Am 29. Dezember ab 16.30 Uhr wird diese besondere Zeit erlebbar gemacht.
Der Sage nach öffnet sich in den Raunächten die Unterwelt. Dies ist die Zeit, in der keine Wäsche gewaschen und zum Trocknen aufgehängt werden darf, weil sich Geister verfangen könnten. Um diese Nächte ranken sich viele Sagen, von denen einige am kommenden Montag, bei der Raunacht an der Glasschleif nahe Pullenreuth, von Mitgliedern der Gesellschaft Steinwaldia Pullenreuth nachgespielt werden.
Die traditionelle Raunacht beginnt mit einem Fackelzug. Treffpunkt am Feuerwehrhaus in Pullenreuth ist um 15.45 Uhr. Es werden Pendelbusse eingesetzt, die die Besucher kostenpflichtig von den jeweiligen Haltestellen zur Glasschleif und auch wieder zurück zum Ausgangspunkt bringen. Der letzte Bus startet um 22 Uhr.
Beginn der Veranstaltung am 29. Dezember ist gegen 16.30 Uhr. Gesorgt wird für das leibliche Wohl. Die Sagenstationen sind bis 19 Uhr besetzt. Gezeigt werden: „Goldlaiblein“, „Der Klappermann“, „Der Grenzsteinverrücker“ und „Der Drache und der Schlossergeselle“. Ab 17 Uhr, jeweils zur vollen Stunde bis 19 Uhr, werden Lesungen angeboten.
Parkmöglichkeiten und Haltestellen für Mitfahrgelegenheiten gibt es bei der Firma Haider Bioswing in der Dechantseeser Straße, beim Friedhof in der Mengersreuther Straße, bei der Firma Thomas Haider in der Schmiedegasse, der Firma Alexander Spörrer „Am roten Berg“, am Kinderhaus „Steinwaldzwerge“ in der Mengersreuther Straße, an der Pfarrkirche Sankt Martin in der Kirchstraße. Das Veranstaltungsgelände ist nicht barrierefrei bzw. nicht behindertengerecht.



















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