05.10.2020 - 15:44 Uhr
PullenreuthOberpfalz

Trauer um Altbürgermeister Alfons Wegmann

Der frühere Pullenreuther Rathauschef Alfons Wegmann ist im Alter von 85 Jahren verstorben. Wegen Corona gestalten sich die Trauerfeierlichkeiten schwierig.

Alfons Wegmann hinterlässt in der Gemeinde eine große Lücke.
von Wolfgang Benkhardt Kontakt Profil

Die Trauer in der Region ist groß. Altbürgermeister Alfons Wegmann ist am Freitag im Alter von 85 Jahren nach längerer Krankheit verstorben. Er war zwei Amtsperioden für die Freien Wähler Bürgermeister, zuerst im Ehrenamt und dann als hauptberuflicher Rathauschef.

Mit zwei Brüdern und einer Schwester war er in Mengersreuth aufgewachsen und hatte die Volksschule in Pullenreuth besucht. Beruflich kam er nach dem Zweiten Weltkrieg nach Neusorg zum Kalkwerk Grimm, später als Maschinist zur Firma Busch und weiter zur Firma Mössbauer. 1963 begann Wegmanns Laufbahn bei den Gemeinden Mengersreuth und Pullenreuth als Gemeindeschreiber, ab 1978 war er bei der Verwaltungsgemeinschaft Neusorg. Auch in der Pfarrei hatte sich der Pullenreuther eingebracht: als Ministrant, als Sänger und Mitglied im Pfarrgemeinderat sowie als Lektor bei den Gottesdiensten in Schurbach. Außerdem hatte er sich in vielen Vereinen und Organisationen, wie dem Fichtelgebirgsverein, der Katholischen Landvolkbewegung Pilgramsreuth-Langentheilen, dem BRK, den Stammtischen "Zum Dragoner" in Höll und "Zum Bären" in der Gastwirtschaft Weiß, dem FC-Bayern-Fanclub und der AWO engagiert. Beim Gesangverein 1921 Pullenreuth war er stellvertretender Vorsitzender und 25 Jahre lang Erster Vorsitzender. Aushilfsweise hatte Wegmann auch zeitweise das Amt des Chorleiters inne, was ihm 1982 die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden eingebracht hatte.

Als Vorstandsmitglied und Sänger wirkte Wegmann zudem in der Sängergruppe Max Reger. Mit Georg Köstler machte er Hausmusik und spielte bei Veranstaltungen auf. Von 2006 bis 2015 führte er zudem den VdK-Kreisverband. Unter dem Kürzel (gma) berichtete er auch für den "Neuen Tag".

Die Beerdigung ist am Mittwoch, 7. Oktober, um 14 Uhr auf dem Friedhof in Pullenreuth. Das Requiem beginnt um 15 Uhr in der Pfarrkirche in Neusorg, da die Kirche in Pullenreuth wegen Renovierung geschlossen ist. Wegen der Coronakrise ist die Zahl der Teilnehmer begrenzt. Zur Zeremonie im Friedhof sind etwa 200 Gläubige zugelassen. Im Gotteshaus ist die Zahl der Trauernden auf etwa 60 beschränkt. Es muss Mund-Nase-Schutz getragen werden. Auch die Abstandsregeln sind einzuhalten.

Alfons Wegmann war vielfältig engagiert. Er hat auch die Geschichte der Gemeinde beleuchtet.

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