Mit eigenem Leben zufrieden sein

Die Pfarrgemeinde Pullenried beschert den älteren Mitbürgern besinnlichte Stunden. Beim Seniorennachmittag singt der Kirchenchor, selbstgemachte Marmelade versüßt die Adventszeit und als Zugabe gibt es eine Geschichte als Mutmacher.

Als älteste Gäste wurden Berta Thanhäuser und Johann Wolf (mit Geschenk, von links) ausgezeichnet. Für die Teilnahme dankten (von rechts) Seniorenbeauftragter Reinhold Malzer, Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Wolf, Bürgermeister Heinz Weigl und Pfarrgemeinderätin Franziska Scheuerer.
von Christof FröhlichProfil

Der Seniorennachmittag der Pfarrgemeinde Pullenried hat eine lange Tradition, seit vielen Jahren ist der Nachmittag des zweiten Adventssonntags den Älteren gewidmet. Im Saal des Gasthauses Greber hießen die Sänger des Kirchenchors Pullenried die Gäste mit dem Lieb „Alles Gute und Schöne“ willkommen. Mit weiteren Liedern bescherte der Chor den Männern und Frauen einen Nachmittag, an den sie sich gerne erinnern werden.

Pfarrgemeinderatsvorsitzender Johann Wolf junior eröffnete den Nachmittag und Pfarrgemeinderatsmitglied Franziska Scheuerer hatte für alle Anwesenden je ein Glas selbstgemachter Marmelade mitgebracht, um ihnen die weitere Adventszeit zu versüßen. Bürgermeister Heiz Weigl dankte Organisatoren, Helfern und Chor für diesen schönen Nachmittag, der den Senioren jedes Jahr geschenkt werde. Bei Kaffee, Kuchen, Stollen und Lebkuchen werden den älteren Mitbürger Gelegenheit gegeben, sich wenigstens einmal im Jahr zu guten Gesprächen zu treffen.

Seniorenbeauftragter Reinhold Malzer las den „etwas früher Geborenen“ eine Geschichte zum Nachdenken vor. Darin drohte ein armer Mann an seinem „Sack voller Sorgen“ zu zerbrechen. Als er jedoch die Gelegenheit erhielt, in die „Sorgensäcke“ seiner Mitbürger zu blicken, und dabei erkannte, dass es diesen teilweise noch schlechter geht, nahm er sein eigenes Paket voller Sorgen bereitwillig auf und war wieder etwas zufriedener mit seinem Leben.

Mit Liedern wie "Maria durch ein'n Dornwald ging", "du bist das Licht der Welt" oder „Ich danke meinem Gott“ bestritt der Kirchenchor das weitere Programm, und beim „Langauer Lied“ stimmten alle Anwesenden mit ein. Seniorenbeauftragter Malzer erinnerte noch einmal an die Möglichkeit für alle Angehörigen, die Pflegebedürftige mit dem Pflegegrad 2 pflegen, das Landespflegegeld in Höhe von 1000 Euro jährlich zu beantragen.

Auch die Laienspielgruppe Pullenried bereicherte den Nachmittag mit einem Sketch. Wie jedes Jahr, sind erneut die beiden ältesten Teilnehmer dieses Nachmittags mit einem Geschenk bedacht worden. In diesem Jahr waren das Berta Thanhäuser (Weißbach) mit 83 Jahren und Johann Wolf mit 82 Jahren.

Der Kirchenchor Pullenried unter der Leitung von Rudolf Teplitzky (im Hintergrund, am Keyboard) gestaltete den Seniorennachmittag am zweiten Adventssonntag mit.
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