Pullenried bei Oberviechtach
29.06.2022 - 13:48 Uhr

Open-Air-Premiere im "Grünen Gut" macht Appetit auf mehr

Ein lauer Sommerabend, kreative Kost, ein Gelände inmitten von Bäumen und zwei hochkarätige Bands: Mit diesen Trümpfen kann das erste Open-Air-Festival im "Grünen Gut" nur ein Erfolg werden.

In Scharen strömten die Gäste vom ausgewiesenen Parkplatz zum "Grünen Gut", das idyllisch in einer Wald- und Wiesenlandschaft bei Pullenried liegt. Die leicht ansteigende Reitkoppel bot die ideale Location, um auf Decken oder Campingstühlen Musik bei der Open-Air-Premiere zu genießen.

Der Chef des Grünen Gutes, Andreas Meier, hatte vorgesorgt. Der kreative Koch bot Bayrische Burger an. Bei der vegetarischen Form bildete Couscous die Basis. Bayrische Sushi waren eine Kreation aus Leberkäse, Reis und Sesamblatt.

Direkter Draht

Mit dem Lied "Manchmal bin i a Spießer" eröffneten "Susi und die Spießer" den Abend. Susi Raith, die Frontfrau der Band, trat vom ersten Augenblick an in Kommunikation mit dem Publikum, das begeistert mitging. Sie erklärte Hintergründe zu Song-Titeln wie " I bin ned staad" oder "Hoamat", eine Hymne an die "wunderschöne Oberpfalz". Mit Max Seelos, der sein Lied "Kreisverkehr" präsentierte, saß der Sohn von Ambros Seelos, einem gebürtigen Weidener, am Schlagzeug. "Gurke" Jochen Goricnik, der Mann von Susi Raith – eine der Raith-Schwestern aus Roding – spielt als Gitarrist auch bei der Band von Hannes Ringlstetter mit und ist bei dessen Sendung immer im Fernsehen zu sehen. Sebastian Stitzinger am Keyboard ergänzte das Quartett. Mit dem Lied "Mia wean niad kapituliern" verabschiedeten sich die Musiker.

Treiben der "Burgdeifl"

In der Pause trieben die "Burgdeifl" aus Trausnitz ihr Unwesen, erschreckten die Gäste mit ihren schaurigen Kostümen oder ließen sich mit diesen fotografieren. Den zweiten Teil des Abends bestritt die Keller-Steff-Bigband. Mit "Oberpfalz hawadere" versprühte Steff Keller von der ersten Minute an gute Laune. Mit Liedern wie dem "Nixdua-Boogie-Woogie" oder dem vom Bulldogfahrer zündeten die Musiker ein Feuerwerk an Stimmung. Das Publikum war mit Klatschen, "die Hände zum Himmel" und "Bulldog ankurbeln" ständig gefordert, bis das Festival bei Einbruch der Dunkelheit beendet wurde. "Das war heute der Startschuss für weitere Open-Air-Veranstaltungen", resümierte Andreas Meier zufrieden.

 
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