Pursruck bei Freudenberg
11.10.2019 - 10:21 Uhr

Pursrucker Kirwaleit feiern drei Tage lang durch

Nach drei turbulenten Kirwatagen ist in Pursruck wieder Ruhe eingekehrt. Die zehn Paare haben es ordentlich krachen und müssen nun jede Menge Schlaf nachholen. Ziemlich erschöpft, aber glücklich blicken sie auf ihr gelungenes Fest zurück.

Die zehn Kirwapaare richten in Pursruck drei Tage für ihre teils weit angereisten Gäste eine zünftige Kirwa aus. Bild: ads
Die zehn Kirwapaare richten in Pursruck drei Tage für ihre teils weit angereisten Gäste eine zünftige Kirwa aus.

Die Kirwaburschen brachten zusammen mit einigen Ehemaligen am ersten Tag in den frühen Morgenstunden den von Peter Heinrich gestiftete Baum vom Wald ins Dorf. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurde der Baum mit Girlanden und Bändern geschmückt und mit zahlreichen Helfern und Zuschauern in die Senkrechte gehievt. Mit dem Bieranstich eröffnete am Abend Kirwa-Chef Patrick Reng zusammen mit stellvertretendem Freudenberger Bürgermeister Franz Weiß das Fest. Die Band Quertreiber heizte den Gästen im Zelt kräftig ein.

Der Kirwasonntag begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Robert Kratzer zelebrierte. Ebenso gut besucht wie die Messe war auch der anschließende Frühschoppen. Einen Höhepunkt der Pursrucker Kirwa bildete das Baumaustanzen, zu dem die Kirwaburschen nach altem Brauch auch Gstanzln zum Besten gaben. Nach dem Zeremoniell bedankte sich Kirwachef Patrick Reng beim seinem Vorgänger Markus Schäffer sowie bei Patrizia Donhauser. Für die beiden war es die letzte Kirwa und deshalb nagelten sie ihre Schuhe und das Kranzl an den Kirwabaum.

Im voll besetzten Festzelt sorgte anschließend die Zoigl-Musi aus Aschach für Unterhaltung. Im Laufe des Abends wurde neben zahlreichen Preisen auch der Kirwabaum verlost. In diesem Jahr ging er an Alfred Schadl aus Freudenberg. Außerdem wurden Stefan Schadl und Michaela Schäffer am Abend als aktive Kirwamitglieder verabschiedet.

Am Montag brachen die Kirwapaare schon in aller Früh auf, um Kirwabär Florian Heinrich und seine Kirwasau durchs Dorf zu treiben. Beide sorgten den ganzen Tag über für mächtig Wirbel im Ort. Am Montagabend spielte die Band "Wos woaß i" zum Ausklang des Festwochenendes zünftig auf. Die Kirwagemeinschaft und der Schützenverein Pursruck durften sich über den Besuch einer großen Delegation der Schützenvereine Frensdorf, Kloster Frenswegen und Altendorf aus Niedersachsen freuen.

Ein Höhepunkt der Pursrucker Kirwa war das Austanzen des Kirwabaums mit Gstanzelsingen. Bild: ads
Ein Höhepunkt der Pursrucker Kirwa war das Austanzen des Kirwabaums mit Gstanzelsingen.
 
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