Das Rehessen der Jagdgenossen Pursruck, zu dem die Pächterfamilie Schmid eingeladen hatte, stand ganz unter dem Vorzeichen der zu Ende gehenden Ära des Jagdvorstehers Theo Schadl. Wie es in einer Pressemitteilung der Jagdgenossenschaft heißt, teilte Schadl den Anwesenden mit, dass er nach 35 Dienstjahren seine Tätigkeit beenden werde. Schadls Nachfolger wird erst bei der nächsten kommenden Jagdversammlung gewählt.
Schadl blickte zurück auf seine 35 Jahre als Jagdvorsteher. Die ersten Jahre seiner Amtszeit hätten es in sich gehabt, sagte er. Häufig habe es sehr hitzige Diskussionen gegeben. Diverse Vorstandssitzungen mussten laut Schadl abgehalten werden, "um die Probleme zwischen den Jagdgenossen und auch im Verhältnis der Jagdgenossen zu dem damaligen Pächter in den Griff zu kriegen".
Schadl erwähnte laut Pressemitteilung weiter, dass die Jagd 1994 an die Pächterfamilie Schmid vergeben worden sei. In den vergangenen 28 Jahren habe es mit der Familie Schmid bestes Einvernehmen gegeben. Seien Probleme aufgetreten, seien diese "stets im guten Sinne besprochen und für alle Seiten zufriedenstellend gelöst" worden. Auch Ulrich Schmid bestätigte "stets bestes Einvernehmen" mit Jagdvorsteher Theo Schadl in den vergangenen 28 Pachtjahren. Schadl habe die Versammlungen in ruhigem Ton, aber in der Sache bestimmt und zielorientiert geführt, so dass jeweils für alle annehmbare Lösungen herausgekommen seien. "Theo Schadl war in all den Jahren ein ausgezeichneter und vor allen stets hilfsbereiter Jagdvorsteher". Ulrich, Eva-Maria und Ruppert Schmid verabschiedeten Schadl mit einem Geschenk und überreichten dessen Ehefrau Martha einen Blumenstrauß. Mit einem Tischgebet eröffnete Pfarrer Moses Gudapati dann das Rehessen im Gasthaus Rehaber in Lintach.













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