Pursruck bei Freudenberg
12.10.2026 - 18:28 Uhr

Zwölf Pursrucker Paare feiern bei Kaiserwetter Kirwa

Zum 18. Mal wurde in Pursruck bei Freudenberg Kirwa gefeiert. Geselliges Beisammensein gehörte genauso dazu wie der Tanz der Kirwapaare um den Kirwabaum.

Zwölf Kirwapaare tanzten in Pursruck um den Kirwabaum. Bild: Paul Rumpler
Zwölf Kirwapaare tanzten in Pursruck um den Kirwabaum.

Besser hätte das Wetter nicht sein können: Bei strahlendem Sonnenschein feierten zwölf Paare die 18. Kirwa (seit dem Neuanfang 2009) in Pursruck. Bereits eine Woche zuvor wurde der neugebaute Vereinsstodl eingeweiht, der dem Kirwaverein fortan als Bar dient. Unter Mithilfe vieler Helfer wurde das Festzelt aufgebaut.

Die Burschen holten am Mittwoch traditionell „Ziecha“ (Nadelbaumzweige) aus dem Wald, woraus die Moidln und Frauen Kränze und Girlanden für den Kirwabaum banden. Die stattliche Fichte, gestiftet von Jasmin und Herbert Heinrich, wurde am Samstagmorgen von den Kirwaburschen zum Festplatz gebracht und ab 14 Uhr, geschmückt und verziert, mit geballter Muskelkraft aufgestellt. Einige Schaulustige verfolgten das Geschehen bei Kaffee, Kuchen und Bratwürsteln.

Am Abend eröffneten Bürgermeister Rainer Wiedenbauer, Braumeister Max Winkler, MdL Bernd Heinisch sowie Kirwa-Chefin Corinna Donhauser mit dem „Vize“ Andreas Heldmann die Kirwa offiziell mit dem Bieranstich. Die Partyband „Sappralot“ sorgte für beste Stimmung, und auch die neue Stodl-Bar war gut gefüllt.

Der Kirwasonntag begann mit einem von Pfarrer Moses Gudapati zelebrierten Gottesdienst, den die Kirwaleute aktiv mitgestalteten. Nach Frühschoppen und Mittagstisch folgte um 14.30 Uhr der Höhepunkt: Bei Kaiserwetter tanzten die zwölf Paare, begleitet von den „Young Zoigl“, mit Gstanzln und Volkstänzen den Baum aus. Abschied nahmen Martin Heinrich und Wolfgang Schadl, die symbolisch ihre Schuhe an den Baum nagelten. Ab dem späten Nachmittag sorgten „d’Bockadn“ für Stimmung, bevor Andreas Schönberger als „Kirwabär“ und Andreas Heldmann als „Kirwasau“ erkoren wurden. Beide zogen am Montag verkleidet und geschwärzt von Haus zu Haus durchs Dorf. Zum Abschluss spielte am Montagabend „Blatschatvoll“ auf, und auch die ehemaligen Kirwapaare bekamen ihren Ehrentanz.

Mit der Verlosung des Kirwabaums, den Simone Heldmann gewann, endete der offizielle Teil. Es wurde aber bis spät in die Nacht noch gefeiert.

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