Es wird ein schmuckes Brücklein werden, das da bis Jahresende vor den Toren der Stadt Amberg in Beton gegossen wird. Zahlen allerdings darf es die Nachbargemeinde. Das Brückenbauwerk sowie die Straßenerneuerung bis zum Bauernhof am Waldrand geht zulasten der Gemeinde Freudenberg. "Die Kosten werden sich auf etwa 900.000 Euro summieren", erklärt Bürgermeister Alwin Märkl. 49 Prozent des förderfähigen Betrages werden vom Freistaat Bayern bezuschusst.
Die Grenze zwischen Stadt Amberg und Gemeinde Freudenberg verläuft von Raigering aus am Krumbach entlang bis Greßmühle und biegt direkt vor der Brücke Richtung Langangerweg ab. 2010 wurde der Pandurenpark - das Sportgelände des SV Raigering - eröffnet. Um das Vorhaben zu unterstützen hatte die Nachbargemeinde im Vorfeld Fläche an die Stadt abgegeben. Die Brücke, und damit auch deren Unterhalt, blieben dabei aber Freudenberger Angelegenheit.
Laut Märkl wird nun zunächst die Straße zwischen Pandurenpark und Bauernhof saniert. Der Brückenbau soll erst in einem zweiten Abschnitt erfolgen. Das heißt konkret: ab Montag, 29. Juni, ist der Langangerweg für den Durchgangsverkehr gesperrt. "Von der Amberger Seite her sind aber alle Anwesen erreichbar", erläutert Märkl. Solange die Arbeiten an der Brücke noch nicht laufen, kann das Sportgelände wie gewohnt angefahren werden. Erst in ein paar Wochen kommt die Brücke dran, dann gilt für die Besucher von Sportheim und Fußballplätzen übergangsweise eine völlig neue Zufahrtsregelung über die Raigeringer Fluren.
Den bisherigen Planungen zufolge wird es eine Einbahnstraße geben, die von der Raigeringer Dorfstraße über den bestehenden Radweg Richtung Sportgelände führt. Zurück geht es über den Feldweg, der am Waldrand entlang verläuft und in den Hofweg mündet. Die Arbeiten sollen laut Märkl bis Ende des Jahres abgeschlossen werden.


















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