21.05.2018 - 11:36 Uhr
Oberpfalz

Dritte Auflage der "Metall Night" ein voller Erfolg Rau, erdig und lau, aber immer schnell

Drittauflage der "Metal Night" erneut ein voller Erfolg

"Old Mother Hell" aus Obrigheim war der Höhepunkt der dritten "Metal Night", die dem Rockmusikclub "Salute" in Rothenstadt erneut ein volles Haus bescherte. Bild: lst
von Autor LSTProfil

Rothenstadt. Aller guten Dinge sind wieder vier - das war das Motto der dritten Auflage der "Metal Night" im Rockmusikclub "Salute". "Unglaublich: Wie schon bei den beiden ersten Veranstaltungen war die Stimmung im voll besetzten Saal der Hammer", freute sich "Salute"-Chef Thomas Bauer. Grund genug, schon jetzt die nächste "Metal Night" zu planen, zu der dann Bands aus Österreich und den Vereinigten Staaten auftreten sollen.

"Das wird sicher nichts für zarte Gemüter", war sich Bauer im Vorfeld sicher. Und er sollte Recht behalten. Denn es standen vier deutsche Bands auf der Bühne, die dem Prädikat "hart, härter, am härtesten" absolut gerecht wurden. Dem Publikum gefiel es von Anfang an, Mitsingen und Headbangen war angesagt.

"Hell Patröl" aus Heidelberg hat sich dem "Speed Metal" verschrieben und hatte Songs ihres neuen 2018er-Albums "Leather and chrome" im Gepäck. Florian "Flobo" Bodenheimer, Christian Schwarzer, Dominik "Domaniac" Sticher und Nico Stein setzten dabei ihr Motto "manchmal heavy, manchmal trashig, oftmals melodisch, aber immer schnell" perfekt um. Die "Gumomaniacs" erfreuten ihre Fans schon alleine mit der Tatsache, dass sie ihren brandneuen Smash-Hit "Asmodeus" zum Besten gaben, der sonst auf keiner Platte der Regensburger zu finden ist. Aber nicht nur das: Robert "Hubi" Hofmann, Daniel "Gumo" Reiss, Michael "Fuck" Pusch und Michael "Air" Hofmann gaben zu ihrem zehnjährigen Bestehen überwiegend Songs aus ihrem neuen Doppelalbum "By Endurance We Conquer - Demons Damnation" zum Besten und interpretierten den "High Class Trash Metal" auf ihre eigene Art neu.

Dem stand "Blacknetic" aus Amberg in Nichts nach: Chris Erlbacher, Peter Sowade, Sam Wagner und Ronny Kloß bewegten sich zwischen Heavy-Metal und Thrash-Metal. Gewürzt mit mehrstimmigen Gitarrenharmonien und melodischem Gesang deckten die vier einen relativ großen Bereich im harten Genre ab.

Höhepunkt der "Metal Night" war der Auftritt von "Old Mother Hell" aus Obrigheim. Bernd Wener, Ronald Senft und Ruben André waren mit ihrem "Epic Power Doom" kraftvoll, erdig und herb - einfach pure Energie. Sie überzeugten mit den Liedern ihrer inzwischen ausverkauften Erstauflage des Albums "Old Mother Hell" und hatten die Zuhörer mit purer Riff-Power und packendem, eindringlichen Gesang fest im Griff.

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