Das El Museo del Barrio, das sich der lateinamerikanischen Kunst widmet, wollte Fürstin Gloria von Thurn und Taxis eigentlich zur Kunst-Botschafterin ernennen. Nachdem ihre Kontakte zu Steve Bannon bis in den New Yorker Stadtteil Harlem durchgedrungen waren, kam der Rückzug. Auch die Äußerungen der 58-Jährigen über Afrika und die Verbreitung von AIDS unterfütterten die Entscheidung. Alex Gonzalez, ehemaliges Vorstandsmitglied des Museums beschreibt diese Äußerungen als "ohne Menschlichkeit".
In einer Antwort auf eine Anfrage der New York Times an das Museum heißt es: "Als eine kulturelle Institution, die auf den Prinzipien von Inklusion, Bürgerrechten und Diversität basiert, ist El Museo del Barrio bestrebt, Personen zu ehren, die diese Werte verkörpern und die Entwicklung von lateinamerikanischer Kunst und Kultur in den USA und darüber hinaus fördern" habe man sich entschlossen getrennte Wege mit der Fürstin zu gehen.
Fürstin Gloria von Thurn und Taxis zeigte sich in einer E-Mail "enttäuscht darüber, wie gespalten die Gesellschaft heutzutage ist." Denn, so die Fürstin weiter: " Es gibt offenbar keinerlei Raum für Toleranz. Meine konservativen religiösen Ansichten haben absolut keinen Einfluss auf meine Offenheit gegenüber kultureller Diversität und Inklusion. Ich war mein Leben lang befreundet mit Menschen verschiedener politischer und religiöser Ansichten."















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