Regensburg
24.08.2026 - 09:47 Uhr

Mehrere Falschfahrermeldungen auf der A 3 bei Regensburg

Mehrere Falschfahrermeldungen auf der A 3 bei Regensburg beschäftigen die Polizei am Sonntag. Ein 66-Jähriger wird gestoppt, zu einem zweiten Fall werden Zeugen gesucht.

Zwei Meldungen über mögliche Falschfahrer auf der A 3 bei Regensburg haben am Sonntag die Polizei beschäftigt. Symbolbild: Petra Hartl
Zwei Meldungen über mögliche Falschfahrer auf der A 3 bei Regensburg haben am Sonntag die Polizei beschäftigt.

Mehrere Meldungen über mögliche Falschfahrer auf der Autobahn A 3 bei Regensburg haben die Polizei am Sonntag beschäftigt. Nach Angaben der Verkehrspolizei gingen ab 11.15 Uhr mehrere Hinweise auf einen Wagen ein, der sich an der Anschlussstelle Regensburg-Universität auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg falsch verhalten haben soll. Um andere Verkehrsteilnehmer möglichst nicht zu gefährden, drosselte die Polizei den Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen.

Eine Streife entdeckte schließlich einen weißen Dacia im Bereich des Ausfädelungsstreifens der Anschlussstelle Regensburg-Universität. Der 66-jährige Fahrer war laut Polizei gerade dabei, rückwärts von der Autobahn abzufahren. Die Beamten begleiteten das Auto nach einer kurzzeitigen Sperrung des Ausfädelungsstreifens sicher von der A 3.

Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit ergaben sich keine Beanstandungen. Der Mann gab nach Polizeiangaben an, die Anschlussstelle verwechselt zu haben. Gegen ihn wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt. Eine konkrete Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer sei nach derzeitigem Kenntnisstand nicht festgestellt worden, weil sich das Auto nur im Bereich des Ausfädelungsstreifens aufgehalten habe.

Am Abend gegen 17.25 Uhr wurde der Polizei ein weiterer möglicher Falschfahrer gemeldet. Laut der Schilderung einer Zeugin sei eine augenscheinlich ältere Frau in einem kleinen dunklen Auto von der Autobahn A 93 in Fahrtrichtung Hof auf die A 3 in Richtung Passau gefahren.

Die Zeugin habe den Eindruck gehabt, dass die Fahrerin im Bereich der Überleitung wenden wollte, eine tatsächliche Fahrtrichtungsänderung habe sie aber nicht gesehen. Je zwei Streifen der Verkehrspolizeiinspektion sowie der Polizeiinspektion Regensburg-Süd suchten die Gegend ab, fanden aber kein entsprechendes Auto. Ob die Fahrerin tatsächlich entgegen der Fahrtrichtung unterwegs war, konnte laut Polizei nicht bestätigt werden. Auch in diesem Fall sei nach derzeitigem Kenntnisstand niemand gefährdet worden.

Zeugen, die Angaben zu den Falschfahrern im Bereich der Anschlussstelle Regensburg-Universität und am Autobahnkreuz Regensburg machen können, werden gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg unter Telefon 0941/506-2921 zu melden.

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