11.02.2019 - 16:22 Uhr
RegensburgOberpfalz

Mutmaßlicher Tankstellenräuber meldet sich bei Polizei

Fast drei Jahre nach dem Überfall auf eine Tankstelle in Regensburg hat sich der mutmaßliche Täter gestellt. Die Begründung, dass er sich nun meldet, ist auch nicht alltäglich.

Symbolbild
von Matthias Schecklmann Kontakt Profil

Im April 2016 wurde im Regensburger Westen eine Tankstelle überfallen. Der Täter konnte damals unerkannt flüchten. Am vergangenen Wochenende meldete sich nun der mutmaßliche Räuber bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord und gestand die Tat. Sein Glaube hätte ihn dazu bewogen.

Vermummt und unter Vorhalt einer Pistole schrie er damals die Angestellte hinter der Kasse an und forderte Bargeld. Mit Beute in dreistelliger Höhe floh der Mann. Die Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen blieben ohne Ergebnis.

Am Freitagnachmittag, fast drei Jahre später, klingelte es bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord an der Tür. Ein 19-jähriger Mann aus Regensburg erzählte den Beamten, dass er die Tankstelle damals überfallen hätte. Auf die Frage hin, wieso er sich nun nach so langer Zeit melden würde, antwortete er, dass er seine damalige Drogensucht zwischenzeitlich überwunden und zum christlichen Glauben gefunden hätte. Zudem gab er an, dass er damals keine scharfe Schusswaffe benutzte.

Nach allen kriminalpolizeilicher Maßnahmen zur weiteren Sicherung des Strafverfahrens, in dem er sich nun verantworten muss, wurde der Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg entlassen.

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