Regensburg
21.08.2026 - 11:10 Uhr

Nächtliches Bad in der Donau in Regensburg löst Hubschraubereinsatz aus

Vier junge Frauen springen nachts vom Eisernen Steg in die Donau und lösen einen Hubschraubereinsatz aus. Nun prüft die Polizei Konsequenzen.

Vier junge Frauen sind nachts in Regensburg vom Eisernen Steg in die Donau gesprungen. Das hat zu einem Hubschraubereinsatz geführt. Symbolbild: Gabi Schönberger
Vier junge Frauen sind nachts in Regensburg vom Eisernen Steg in die Donau gesprungen. Das hat zu einem Hubschraubereinsatz geführt.

Ein Bad in der Donau hat in Regensburg einen Hubschraubereinsatz ausgelöst. In der Nacht zum Freitag gegen 4 Uhr hörte eine Anwohnerin der Englburgergasse laut Polizei Gelächter und ein Platschen aus Richtung Eiserner Steg. Weil sie von möglicherweise hilfsbedürftigen Personen im Wasser ausging, alarmierte sie Polizei und Rettungskräfte.

Wegen der besonderen Gefahrenlage wurde auch ein Rettungshubschrauber eingesetzt, der die Oberfläche der Donau absuchte. Beamte der Polizeiinspektion Regensburg Süd trafen schließlich vier junge Frauen im Alter von 20 bis 24 Jahren an. Nach Angaben der Polizei waren sie vom Eisernen Steg in die Donau gesprungen, um nachts baden zu gehen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, befanden sich zwei von ihnen noch im Wasser, zwei weitere standen bereits wieder am Ufer.

Die Polizei prüft nun, ob den vier Frauen ein bußgeldrelevantes Verhalten vorzuwerfen ist und ob der Einsatz zumindest teilweise in Rechnung gestellt werden kann. Neben dem Hubschrauber waren zahlreiche Kräfte von Polizei, Berufsfeuerwehr, Rettungsdienst und ehrenamtlicher Wasserwacht im Einsatz. Die vier jungen Frauen blieben gänzlich unverletzt.

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