17.10.2019 - 16:23 Uhr
RegensburgOberpfalz

Oberpfälzer Verlag Schnell und Steiner auf der Buchmesse

Auf der Frankfurter Buchmesse sind auch Verlage aus der Oberpfalz vertreten. Die Geschäftsführer von Schnell und Steiner aus Regensburg verraten im Interview, was ihnen der Auftritt bei der Messe bringt.

Felix Weiland und Professor Jutta Dresken-Weiland vom Regensburger Verlag Schnell und Steiner in ihrem Stand auf der Frankfurter Buchmesse.
von Elisabeth Saller Kontakt Profil

Auf der Buchmesse in Frankfurt sind auch Verlage aus der Oberpfalz vertreten. Einer davon ist Schnell und Steiner, ein Verlag für Kunstführer aus Regensburg. Im Interview erläutern Professor Jutta Dresken-Weiland und ihr Sohn Felix Weiland, Mitglieder der Geschäftsführung, was der Auftritt bei der Messe für sie bringt.

ONETZ: Warum ist Ihr Verlag bei der Frankfurter Buchmesse vertreten?

Jutta Dresken-Weiland: Er war schon immer in Frankfurt vertreten. Wir sind ein ganz alter Verlag. Dr. Hugo Schnell und Dr. Johannes Steiner hatten beide ihre Arbeit verloren, weil sie Nazigegner waren. Sie hatten die Idee, einen Kunstführer zu verfassen und haben den Verlag am 24. November 1933 gegründet.
Felix Weiland: 1934, damals war die Buchmesse noch in Leipzig, wurde das Produkt als innovativ vorgestellt. In Frankfurt sind wir ununterbrochen dabei.

ONETZ: Sind Sie immer noch auch in Leipzig dabei?

Weiland: Ja, aber nicht in so großer Form.

ONETZ: Einige Verlage stellen sich nicht mehr bei der Buchmesse vor. Haben Sie sich das auch schon, sich zurückzuziehen?

Dresken-Weiland: Ich denke schon, dass wir bleiben. Wir haben einen Vertrieb in Amerika. Er kommt jedes Jahr nach Frankfurt. Auch der Vertrieb in Italien. Es ist wichtig, mit ihnen zu reden. Was die Präsenz auf der Messe genau bringt, kann man nicht sagen.
Weiland: Für die Nische, die wir bedienen, sind wir schon ein mittelgroßer Verlag. Der Kontakt zu den ausländischen Geschäftspartnern ist wichtig. Es ist keine Option, wegzubleiben. Wir würden durch den Buchverkauf hier die Kosten nicht einnehmen. Aber man bespricht hier die zukünftigen Projekte.

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