Nach mehreren tätlichen Auseinandersetzungen am Rande einer Corona-Demo am Montag in Regensburg, sucht die Polizei weiter nach Zeugen und Hinweisen zu den Umständen der Taten. Zudem sind 2000 Euro Belohnung zur Aufklärung ausgesetzt. Die Polizei hat außerdem ein eigenes Portal freigeschaltet, auf dem Zeugen Fotos oder Videos von den Vorgängen hochladen können. Dieser hohe Fahndungsdruck scheint schon Erfolg gebracht zu haben: Laut Polizei habe sich bereits am Dienstag eine Frau gemeldet, die einen Mann mit Reizgas verletzt haben soll.
Das fragliche Geschehen hat sich am Montag gegen 19.20 Uhr auf dem Eisernen Steg in Regensburg ereignet. "Innerhalb kurzer Zeit kam es zu zwei Körperverletzungsdelikten", schreibt die Polizei. Zunächst habe eine Frau Reizstoff versprüht, wodurch mehrere Personen verletzt worden sein sollen. Außerdem sollen zwei Unbekannte einen 26-Jährigen angegriffen und verletzt haben. Es soll sich um zwei schwarz gekleidete und vermummte Personen gehandelt haben, eine von ihnen war ca. 170 cm groß.
Zu den Hintergründen der Auseinandersetzung gab es von der Polizei keine Erläuterungen. Dagegen vermeldete sie bereits einen Fahndungserfolg: Am Dienstag habe sich eine 42-jährige Regensburgerin mit ihrem Anwalt gestellt. Sie steht im Verdacht, das Reizgas versprüht zu haben.
Die Polizei erklärt weiter, sie habe mehrere Befragungen geführt. Die Ermittlungen laufen allerdings noch weiter. Wer Material zur Aufklärung beitragen kann, kann Medien auf folgendem Portal hochladen: https://medienupload-portal03.polizei.bayern.de





















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