Regensburg
29.07.2026 - 18:17 Uhr

Sicherheitsunternehmen im Landkreis Regensburg meldete keine Beschäftigten an

Ein Sicherheitsunternehmen aus dem Landkreis Regensburg meldete keine Beschäftigten zur Sozialversicherung an. Zwei Verantwortliche wurden verurteilt. Ersten Verdacht schöpften die Ermittler bei einer Kontrolle vor eine Disco.

Ein Sicherheitsunternehmen aus Regensburg meldete keine Beschäftigten zur Sozialversicherung an. Das deckte der Zoll auf. Symbolbild:  Bildungs- und Wissenschaftszentrum der Bundesfinanzverwaltung
Ein Sicherheitsunternehmen aus Regensburg meldete keine Beschäftigten zur Sozialversicherung an. Das deckte der Zoll auf.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Regensburg hat erhebliche Verstöße gegen das Sozialversicherungsrecht bei einem Sicherheitsunternehmen im Landkreis Regensburg aufgedeckt. Zwei Verantwortliche wurden rechtskräftig verurteilt, weil sie Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut hatten. Die Ermittlungen begannen im Rahmen einer bundesweiten Schwerpunktprüfung im Wach- und Sicherheitsgewerbe im September 2023. Bei einer Kontrolle vor einer Diskothek wurden erste Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Die anschließende Prüfung der Geschäftsunterlagen bestätigte den Verdacht: Kein einziger Beschäftigter war zur Sozialversicherung angemeldet, obwohl das Unternehmen bereits Arbeitnehmer beschäftigte. Zwischen Dezember 2022 und September 2023 unterblieben in 57 Fällen die Sozialversicherungsmeldungen, was einen Schaden von 31.511,39 Euro verursachte. Der Betrag wurde inzwischen vollständig nachentrichtet.

Das Landgericht Regensburg verurteilte die beiden Verantwortlichen zu Geldstrafen von 90 beziehungsweise 180 Tagessätzen, insgesamt 14.400 Euro.

Diese Meldung ist mit Informationen der genannten Polizeidienststelle und mit Unterstützung durch KI erstellt worden.

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