In der Nacht auf Samstag hat ein 36-jähriger Regensburger erhebliche Verletzungen im Gesicht in einer Wohnung in der Konradsiedlung erlitten. Die Feuerwehr rettete den Mann mit einer Drehleiter aus dem vierten Stock eines Gebäudes. Er kam stationär in ein Krankenhaus. Grund dafür war laut Polizeihauptkommissar Stefan Wiesner von der Polizeiinspektion Regensburg Nord ein Streit, der zwischen fünf "Zechkumpanen" eskalierte. Wie die Polizei vermutet, könnten zudem Hieb- oder Stichwaffen zum Einsatz gekommen sein.
Als es gegen 2.00 Uhr zu der Auseinandersetzung kam, seien alle fünf Personen erheblich alkoholisiert gewesen. Polizeihauptkommissar Wiesner teilte mit: "Nachdem ein Beteiligter der Zecher-Runde den Ernst der Lage erkannt hatte, sprach er vor dem Tatortanwesen eine Passantin an, die einen Notruf absetzte." Am Tatort angekommen, überwältigten die Einsatzkräfte der Polizei einen Tatverdächtigen. Dabei handelte es sich um den 21-jährigen Wohnungsbesitzer. "Er war in einem hochgradig aggressiven Gemütszustand und wurde in einer Haftzelle der Polizeiinspektion ausgenüchtert", erklärte Wiesner. Ihm zufolge richtete der Verdächtige in der Zelle weiteren Schaden an. Der 21-Jährige soll im Laufe des Tages einer Ermittlungsrichterin vorgeführt werden.



















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.