Wegen der derzeitigen Wetterlage und der damit bestehenden großen Waldbrandgefahr wird im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Regensburg, Außenstelle Pielenhofen, die Waldbrandluftbeobachtung besonders gefährdeter Gebiete in der Oberpfalz angeordnet. Sie erfolgt von Dienstag, 11., bis Donnerstag, 13. August, für Oberpfalz Mitte, Nord, Ost und West.
Die Flugzeiten sind für die verschiedenen Stützpunkte wie folgt festgelegt: Schmidgaden täglich von circa 13 bis 14 Uhr sowie etwa 18 bis 19 Uhr; Regenstauf-Oberhub täglich circa 13 bis 14 Uhr sowie am Dienstag und Mittwoch etwa 18 bis 19 Uhr; Neumarkt am Donnerstag circa 18 bis 19 Uhr; Cham-Janahof täglich etwa 13 bis 14 Uhr sowie circa 18 bis 19 Uhr; Weiden-Latsch täglich etwa 13 bis 14 Uhr und etwa 18bis 19 Uhr.
Bei ergiebigen Niederschlägen entscheiden die Luftbeobachter nach eigenem pflichtgemäßem Ermessen über den Abbruch der Aktion oder deren räumliche Einschränkung, wie es in einer Mitteilung weiter heißt. Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.
Das AELF weist darauf hin, dass in den Wäldern für Waldbesucher von 1. März bis 31. Oktober Rauchverbot gilt. Weiter sollen Autofahrer keine Zigarettenkippen aus dem Fenster werfen. "Entzünden Sie im Wald oder in Waldnähe (bis 100 Meter) kein offenes Feuer", bittet das Amt weiter. Fahrzeuge wegen der heißen Fahrzeugkatalysatoren keinesfalls auf leicht entzündbarem Untergrund parken. Autos, Krafträder und landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge dürfen deshalb nicht auf Wiesen und Waldwegen abgestellt werden. Müll vermeiden: weggeworfene Gegenstände wie Feuerzeuge oder Dosen mit chemischen Substanzen können zu einem Brandherd werden.
Wer einen Waldbrand entdeckt, soll ihn mit möglichst genauer Ortsangabe sofort an die Feuerwehr unter der Telefonnummer 112 melden. Fahrer sollen ihre Fahrzeuge so parken, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge bei ihrem Einsatz nicht behindert werden.
Die Befliegung übernehmen ehrenamtliche Piloten der Flugbereitschaft der Luftrettungsstaffel Oberpfalz. An Bord des eingesetzten Flugzeugs befinden sich laut Mitteilung neben dem Piloten je eigens dafür ausgebildete Luftbeobachter der Feuerwehr oder der Verwaltung, die die relevanten Waldgebiete aus der Luft auf mögliche Brandgefahren hin absuchen. Wird ein Brand festgestellt, wird aus der Luft per Funk die Feuerwehr alarmiert und die Einsatzkräfte werden zur Brandstelle gelotst.













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