Gleis-Bauarbeiter hatten am Montagnachmittag einen etwa 14 Tage alten Turmfalken an einem unbeschrankten Bahnübergang im Bereich des Friedhofes in Geigant gefunden. Aus Fürsorge und vermutlich auch, weil sie befürchteten, gegen das Tierschutzgesetz zu verstoßen, hatten sie zunächst nicht mit den Bauarbeiten begonnen, sondern die Einsatzzentrale der Polizei informiert. "Wahrscheinlich war das Falkenküken aus seinem Nest in einer unmittelbar neben den Gleisen befindlichen Baumgruppe gefallen", berichtet Polizeisprecher Josef Pongratz. "Eine Streife der Bundespolizei nahm den Pechvogel zunächst in einem Karton in Schutzgewahrsam und anschließend mit zur Dienststelle."
Ein Bundespolizist übergab den kleinen Falken einem Mitarbeiter der Vogelauffangstation Regenstauf. Zu diesem Zeitpunkt war der Unglücksvogel bereits wieder munter und quietschfidel. Polizeisprecher Josef Pongratz: "Zur Begrüßung war bereits ein für einen jungen Falken fürstliches Mahl vorbereitet: Eine tote Maus und frisches Wasser!" Der junge Vogel hat die Reise gut überstanden. Er wächst und gedeiht laut Meldung der Bundespolizei.















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