Die Regierung der Oberpfalz hat die Warnstufe „Warnung“ für den Meldebereich 3 der Donau, von Regensburg bis Passau, ausgesprochen. Grund dafür ist die anhaltend warme und trockene Wetterlage, die die gewässerökologischen Verhältnisse in der Donau beeinflusst. Laut der Regierung der Oberpfalz zeigt die automatische Messstelle Pfelling bei Deggendorf seit dem 24. Juni in der Tagespitze eine Wassertemperatur von über 26,5 Grad Celsius. Aufgrund der Wetterlage und der prognostizierten Hitze-Tage wird ein weiterer Anstieg der Wassertemperaturen erwartet. Außerdem können die hohen Wassertemperaturen die Sauerstoffverfügbarkeit im Gewässer reduzieren. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Sauerstoffgehalt in den frühen Morgenstunden unter 6 Milligramm pro Liter fällt, teilt die Regierung mit.
Ziel der Warnung ist es, mit vorsorgenden Maßnahmen die Belastungen der Gewässerorganismen in der Donau so gering wie möglich zu halten. Das bedeutet, dass die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und Kreisverwaltungsbehörden Maßnahmen zur Verbesserung des Sauerstoff- und Temperaturregimes umsetzen. Dazu gehören unter anderem fachliche Beratungen der Unternehmensträger und gegebenenfalls Anordnungen zur Emissionsreduzierung. Auch Anträge auf Maßnahmen, die die gewässerökologische Situation verschlechtern könnten, sollen abgelehnt werden.
Aktivitäten, die zu einer weiteren Verschlechterung der Gewässerökologie führen könnten, wie Schlammräumungen und Baggerarbeiten in der Donau, sollen unterbunden werden. Auch die Außerbetriebnahme von Abwasserreinigungsanlagen zu Sanierungszwecken und die Einstellung der Phosphatfällung auf Kläranlagen zu Sanierungszwecken sind betroffen.
Weitere Informationen zum Alarmplan "Bayerische Donau Gewässerökologie" und den verschiedenen Warnstufen sind auf der Webseite der Regierung der Oberpfalz abrufbar. Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und Wassertemperatur an der Donau finden Interessierte im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern.
Diese Meldung basiert auf Informationen der Regierung der Oberpfalz und wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.














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