Reuth bei Erbendorf
22.10.2018 - 08:37 Uhr

Endspurt an der Hainbachbrücke

Immer wieder verschiebt sich die Fertigstellung der Baustelle an der Brücke am Fuße des Reuther Berges. Langsam ist ein Ende in Sicht, die Arbeiten sollen bis zum Winteranfang abgeschlossen sein.

Noch immer sind die Bauarbeiten an der Hainbachbrücke am Fuße des Reuther Berges im vollen Gange. Doch ein Ende ist in Sicht, aktuell wird Schotter verlegt und bald asphaltiert. Bild: lue
Noch immer sind die Bauarbeiten an der Hainbachbrücke am Fuße des Reuther Berges im vollen Gange. Doch ein Ende ist in Sicht, aktuell wird Schotter verlegt und bald asphaltiert.

Über mehrere Monate zieht sich nun schon die Baustelle an der Hainbachbrücke. Zuerst war die Fertigstellung im Juli, dann im September geplant. Seither müssen die Anwohner eine Umleitung fahren. Da es sich bei der Gemeindeverbindungsstraße um eine Kreisstraße handelt, weiß das Landratsamt, warum es zu den Verzögerungen kam.

Zunächst sollten zwei Teile der Brücke saniert werden: So wurden der Triebwerkskanal und die Tragfähigkeitserhöhung erneuert. Beides konnte jedoch schon Ende 2017 fertiggestellt werden. Länger als geplant dauern die Arbeiten über der Brücke. Letztes Jahr sorgte der lange Winter in Verbindung mit starkem Frost für Probleme, heißt es in der Stellungnahme des Pressesprechers Walter Brucker. So konnte erst fünf Monate später wieder mit den Bauarbeiten begonnen werden. Des Weiteren verzögerten sich die Kabelverlegungen durch entsprechende Versorgungsunternehmen um vier Wochen.

Schuld sei letztlich auch die angespannte Auftragslage im Bauwesen. "Die Pflasterarbeiten, für welche seitens der ausführenden Firma Subunternehmen vorgesehen waren, müssen außerplanmäßig durch diese selbst ausgeführt werden", erklärte Brucker. Inzwischen sind die Bauarbeiten im Endspurt, gerade wird Schotter verlegt, in den nächsten beiden Wochen soll asphaltiert werden. Daher sieht Brucker eine Fertigstellung bis spätestens Ende November gewährleistet.

Das sei auch dringend notwendig, meinte Bürgermeister Werner Prucker. "Zwar ist die Baustelle für die Anwohner kein größeres Problem. Viele von ihnen sind sogar der Meinung, dass es seit der Sperrung ruhiger sei", sagte Prucker. Der Bürgermeister hofft auf eine baldige Fertigstellung, am besten noch vor Wintereinbruch: "Problematisch wird es für den Winterdienst wegen der Steigung des Berges. Er sollte schon normal durchfahren können."

 
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