Über mehrere Monate zieht sich nun schon die Baustelle an der Hainbachbrücke. Zuerst war die Fertigstellung im Juli, dann im September geplant. Seither müssen die Anwohner eine Umleitung fahren. Da es sich bei der Gemeindeverbindungsstraße um eine Kreisstraße handelt, weiß das Landratsamt, warum es zu den Verzögerungen kam.
Zunächst sollten zwei Teile der Brücke saniert werden: So wurden der Triebwerkskanal und die Tragfähigkeitserhöhung erneuert. Beides konnte jedoch schon Ende 2017 fertiggestellt werden. Länger als geplant dauern die Arbeiten über der Brücke. Letztes Jahr sorgte der lange Winter in Verbindung mit starkem Frost für Probleme, heißt es in der Stellungnahme des Pressesprechers Walter Brucker. So konnte erst fünf Monate später wieder mit den Bauarbeiten begonnen werden. Des Weiteren verzögerten sich die Kabelverlegungen durch entsprechende Versorgungsunternehmen um vier Wochen.
Schuld sei letztlich auch die angespannte Auftragslage im Bauwesen. "Die Pflasterarbeiten, für welche seitens der ausführenden Firma Subunternehmen vorgesehen waren, müssen außerplanmäßig durch diese selbst ausgeführt werden", erklärte Brucker. Inzwischen sind die Bauarbeiten im Endspurt, gerade wird Schotter verlegt, in den nächsten beiden Wochen soll asphaltiert werden. Daher sieht Brucker eine Fertigstellung bis spätestens Ende November gewährleistet.
Das sei auch dringend notwendig, meinte Bürgermeister Werner Prucker. "Zwar ist die Baustelle für die Anwohner kein größeres Problem. Viele von ihnen sind sogar der Meinung, dass es seit der Sperrung ruhiger sei", sagte Prucker. Der Bürgermeister hofft auf eine baldige Fertigstellung, am besten noch vor Wintereinbruch: "Problematisch wird es für den Winterdienst wegen der Steigung des Berges. Er sollte schon normal durchfahren können."













Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.