11.06.2021 - 14:19 Uhr
Reuth bei ErbendorfOberpfalz

Reuther Gemeinderäte fassen Grundsatzbeschluss zu Freiflächen-Photovoltaikanlagen

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Für die Röthenbacher Feuerwehr gibt es eine kleine Photovoltaikanlage. Einen Grundsatzbeschluss gab es hingegen bezüglich Freiflächen-PV-Anlagen.

Die Reuther Gemeinderäte fassten bezüglich Freiflächen-Photovoltaikanlagen einen Grundsatzbeschluss.
von Autor ANGProfil

Als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses berichtete Peter Schieder (FW) in der vergangenen Sitzung von der Prüfungssitzung am 20. Mai. Er schlug dem Gremium die Entlastung vor, die auch einstimmig genehmigt wurde.

Ein Antrag der Feuerwehr Röthenbach zur Errichtung einer kleinen Dachflächen-Photovoltaikanlage mit einer Leistung von gut 4 KW PIC und einem Speicher von etwa 5 kWh lag den Räten vor. Dem Antrag wurde stattgegeben, zumal sich die Röthenbacher Wehr mit 2000 Euro und entsprechender Eigenleistung beim Aufbau an der Maßnahme beteiligt. Den Zuschlag erhielt die Firma Elektrotechnik Stahl aus Erbendorf als wirtschaftlichster Bieter, die Angebotssumme beläuft sich auf knapp 9689 Euro.

Im Feuerwehrhaus in Premenreuth ist ein Fahrzeug mit Dieselmotor untergebracht. Rechtliche Gründe erfordern, diesen Fahrzeugstellplatz mit einer Abgasabsaugeeinrichtung nachzusrüsten. Hierzu will sich die Gemeinde eines Rahmenvertrags bedienen, den die Verantwortlichen der Steinwald-Allianz mit der Firma "ecovent" ausgehandelt haben und eine Kostenersparnis von mehr als 20 Prozent bringen wird.

Weitere Themen im Gemeinderat waren:

  • Für die Änderung des Bebauungsplanes Letten haben die Räte die Anregungen der beteiligten Träger öffentlicher Belange mit aufgenommen und die erneute Auslegung beschlossen. Gegen die Aufstellung und Ergänzung von Bebauungsplänen der Nachbargemeinde Krummennaab zur Erweiterung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage in den Naabwiesen und für die Errichtung eines Bauhofgebäudes an der Trautenberger Straße erhob das Gremium keinerlei Einwände.
  • Weil in jüngster Vergangenheit immer wieder etwas dubios und ohne Absprache mit der Gemeinde und den Grundstückseignern versucht wurde, Flächen für Photovoltaik zu erschließen, fassten die Gemeinderäte einen Grundsatzbeschluss: Demnach sollen für künftige Vorhaben in dieser Richtung und Größenordnung nur noch regionale Anbieter zum Zuge kommen, die auch die finanzielle Beteiligung ortsansässiger Bürger ermöglichen.
  • Rege Bautätigkeit herrscht im Reuther Baugebiet "Beckenacker II-Ost", wo nicht nur sämtliche Parzellen verkauft sind, sondern in Kürze auch fast die vollständige Bebauung vollendet sein wird. Unter der Einhaltung aller Festsetzungen des Bebauungsplanes erteilten die Räte dem vorliegenden Bauantrag über den Neubau eines Vierfamilienwohnhauses auf zwei Parzellen das gemeindliche Einvernehmen. Das Vorhaben umfasst außerdem die Errichtung einer Doppelgarage und zwei Pkw-Stellplätzen.
  • Bürgermeister Werner Prucker kritisierte, dass es in jüngster Zeit wiederholt zu mutwilligen Beschädigungen an der Einfriedung des Spielplatzes in Reuth gekommen sei. Diesbezüglich seien Anwohner und Besucher der Einrichtung aufgerufen, die Augen offen zu halten und entsprechende Vorkommnisse der Gemeinde zu melden.
Info:

Sachstand zu Großprojekten

Abschließend der Sitzung informierte Prucker über die aktuellen Sachstände bei den geplanten Großprojekten:

  • Beim Radlercafé im Bahnhofsgebäude warte die Gemeinde nach wie vor auf die Stellungnahmen des Eisenbahnbundesamtes, bevor weitere Schritte unternommen werden können.
  • Bei der Revitalisierungsmaßnahme des Metzgerei-Gasthofs in Premenreuth wird in Kürze das Ergebnis der Kostenberechnung erwartet.
  • Für die im Vorjahr bereits vorgesehenen Asphaltierungsarbeiten in der Premenreuther Georg-Höcht-Straße, in Teilen des Mühlenwegs in Letten und eines Teilabschnittes der Gemeindeverbindungsstraße von Letten nach Erlhammer kann nun Vollzug gemeldet werden. Der Bürgermeister bestätigte hierzu der ausführenden Firma Braun aus Weiden eine sehr gute Arbeit.

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