27.12.2019 - 13:52 Uhr
RiedenOberpfalz

D'Goaslandler Rieden feiern mit "Da Grantlhuaber" Premiere

Zu "Da Grantlhuaber" hatten die Goaslandler tolle Ideen, zogen alle Register ihres Könnens. Die Komödie spielt in der Amtsstube von Franz-Josef Dimpflmayr (Gerhard Fleischmann), Bürgermeister von Kleinkreuthbadwild-Festhausenscheidling.

Dimpflmayr ist ein großer Verehrer des verstorbenen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß, dessen großformatiges Bild die Amtsstube ziert. Mit Bestatter und Trachtenvereinsvorsitzendem Severin Schaufelstiel (Johannes Haas) und dem schwerhörigen Gastwirt und Schützenvereinsvorsitzendem Bartl Bratschießer (Gerhard Schnabel) plant er zum 100-jährigen Bestehen der Gemeinde ein großes Fest.

Unterstützt wird Dimpflmayr von seiner Frau Marianne (Andrea Klinger) und Gemeindediener Jakob Suderer (Armin Hofrichter), dessen Telefonansage "Suderer am Apparat, was wuist, was mechst, was brauchst, da Bürgermaoster is net da" legendär ist. Aber nicht alle im Ort sind mit allem einverstanden, haben durchaus eigene Forderungen. Dimpflmayrs Tochter Monika (Franziska Haas) will bei der Besetzung des Kapellmeisterpostens ein Wörtchen mitreden, die Scherenschleiferin Sofia Kronthaler (Birgit Foschum) geht mit ihrem Wunsch nach Wohnrecht in der Jagdhütte dem Bürgermeister und dem Gemeindediener auf die Nerven.

Dann kommen noch der vom Bürgermeister und seinen Spezeln abgelehnte Kapellmeister Ferdinand Oberhorner (Markus Färber), der mit dem Bürgermeistertöchterlein verbandelt ist, und die neue Lehrerin Cäcilia Tafelböck (Claudia Fröhlich) ins Spiel. Sie erinnert den Bürgermeister an ein Versprechen - er hat ihr im Alkoholdunst eine kostenlose Wohnung zugesagt -, was dieser aber falsch versteht und deshalb als Dorf-Casanova zu Hochform aufläuft.

Legendär auch sein Wörter-Verwechseln nach Stoiber-Manier und sein Franz-Josef-Lachen. Da fehlt nur noch Großbäuerin Scholastika Loderbauer (Regina Schnabel), die dafür sorgt, dass bei Dimpflmayr und seinen Kumpanen bei einer Gemeinderats- und Festausschusssitzung die Nerven blank liegen. Mit dem Schwank "Da Grantlhuaber" treten d'Goaslandler noch einige Male auf: jeweils um 19 Uhr am Donnerstag, 2. Januar, und Freitag, 3. Januar, sowie um 16 Uhr am Sonntag, 29. Dezember, und Samstag, 4. Januar. Bei den Nachmittagsterminen gibt es ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen in der Mehrzweckhalle. Eintritt für Erwachsene sieben Euro, für Jugendliche (bis zwölf) drei Euro. Vorstellung am Samstag, 28. Dezember, ist ausverkauft.

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