Das „Schützenwesen in Deutschland“ ist 2015 im bundesweiten Verzeichnis zum immateriellen Kulturerbe durch die deutsche Unesco-Kommission und die Kultusministerkonferenz aufgenommen worden. Die Expertenkommission würdigte dabei unter anderem „das Schützenwesen als Ausdruck lokal aktiver Kulturpraxis mit lebendiger Traditionspflege“. Als historisch gewachsenes Kulturgut kann man daher auch die örtlichen Schützenvereine in unserer Gegend ansehen. Das Vilstal beheimatet viele engagierte Schützenvereine. Die Mitglieder betreiben neben der Brauchtumspflege auch den aktiven Schießsport. Ausdruck ist dabei der jährlich stattfindende Vilstalwanderpokal, bei dem von Vilshofen bis Kümmersbruck Schützinnen und Schützen von sieben Vereinen versuchen, das ein oder andere Blattl zu treffen. In Ebermannsdorf und Rieden hat man bereits auf elektronische Schießstände umgerüstet. Preisverteilung des Wanderpokals, beim dem heuer fast 100 Teilnehmer dabei sind, ist am Samstag, 29. Oktober, im Riedener Schützenheim. Die Riedener Schützen haben sich nun die Auszeichnung „Immaterielles Kulturerbe“ ins Haus geholt und sichtbar am Schützenheim an der Vilshofener Straße angebracht. Der Verein existiert seit 1953 und begeht nächstes Jahr das 70-jährige Jubiläum.
Rieden
11.09.2022 - 10:58 Uhr
Immaterielles Kulturerbe „Schützenwesen in Deutschland“ auch in Rieden
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